Autor Thema: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen  (Gelesen 47383 mal)

H.-M. Mishchenko

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Re: Schornsteinfeger, Lügen und nichts als Lügen
« Antwort #45 am: 15.03.16, 01:04 »
Sehr geehrte Damen und Herren,

nach den EU-Vorgaben wurde das Schornsteinfegerwesen neu niveliert. Die Arbeiten dürfen bei Unzufriedenheit oder aus Preisgründen inzwischen an andere Schornsteinfegermeister als den Bezirksschornsteinfegermeister vergeben. Aber das eigentliche Problem wurde mit dem Sicherheitsaspekt als Argument nicht behoben. Die Abhängigkeit vom Bezirksschornsteinfegermeister. Und genau da beginnt mein Problem. Alle Feuerstätten im Haus wurden bis zu dessen Ausscheiden, von unserem alten Bezirksschornsteinfegermeister überprüft und abgenommen. Dabei stand er mir mit Rat und Tat zur Seite. Nach seiner Pensionierung übernahm ein anderer Kollege für kurze Zeit den Bezirk, schied dann aber kurzfristig aus und ein neuer Kollege übernahm den Bezirk. Bis dahin war alles normal. Der Kollege danach stellte sich dabei noch nicht einmal richtig vor. Diesen lernte ich kennen, als die jährliche Messung an der Gastherme anstand. Diese wurde 1994 installiert und läuft seitdem mit sehr guten Abgaswerten und einem Nurtzungsgrad von 97 % bis 98 % und einem sehr geringen Verbrauch. Ich ließ ihn herein und zeigte ihm das Gerät, was sauber brannte und fegte draussen vor der Tür weiter, damit er in Ruhe messen konnte. Als ich herein kam sagte er mir, dass dieses Gerät schon alt sei und die Werte nicht mehr bringt, dass ich es austauschen müsste. Er kenne da jemanden und er könnte mir die Nummer geben. Ich lehnte das ab und rief den Installateur an, der mit mir über das Telefon die Therme einstellte. Dabei stellten wir fest, das eine Plombe an der Einstellschraube fehlte. Der Schornsteinfeger wollte weiter, er hätte keine Zeit, aber ich bekam die Therme eingestellt und versiegelte die Schrauben. Das schmeckte ihm nicht. Aber es war mir egal. Ab da wurde ständig etwas bemängelt. Irgendwann reichte es mir und ich suchte, nachdem es möglich wurde, einen anderen Schornsteinfegermeister für die Arbeiten. Zu der Zeit war ich viel unterwegs und konnte seine Terminvorgaben nicht sofort einhalten. Es kam der Tag, als er für die Feuerstättenschau kommen wollte. Meine Frau wollte grade unsere Tochter zur Schule bringen, als er vor der Tür stand. Er stellte sich nicht vor, schob sie beiseite und ging kurz durch die untere Etage, kehrte um, sagte etwas von 420 Euro, die er bekäme (wofür, weiß ich bis heute nicht), dass er hier nichts mehr mache und ging wieder. Also keine Feuerstättenschau, sondern Druckkulisse gegen meine Frau. Hier gilt zu bemerken, dass ich die Arbeiten kurz vorher an einen anderen Kollegen vergeben hatte. Er schrieb dann einen Mängelbericht an die Stadt. Eine Kopie bekam ich nicht, das war 2012, und habe ihn bis heute nicht (2016). Es kam lediglich ein Schreiben der Stadt, wo man mir ein Ordnungsgeld androhte, für Mängel aus einer Feuerstättenschau, die nie stattfand. Zu der Zeit war ich längere Zeit nicht daheim. Das Ordnungsgeld wurde rechtskräftig. Ich teilte dem Kreis mit, dass der Herr nicht mehr ins Haus käme, nicht nach den Aktionen. Es folgte in 2014 die nächste Ordnungsverfügung. Ich stellte die mir von der Stadt übermittelten Mängel ab und teilte dieser wegen fehlendem Formblatt formlos die Behebung der Mängel mit und legte gegen den Bescheid beim Verwaltungsgericht Widerspruch ein. Dann sollte ich mir selbst einen Schornsteinfeger suchen, der die Begutachtung der Mängelbeseitigung macht. Was mir niemand sagte, dass dies rechtlich nicht geht. Aber es wurde interessanter. Die Innungskollegen knöpften sich auf den Kreissitzungen die Kollegen , welche bereit waren, das zu tun vor und setzten diese unter Druck. Verraten hatte sich einer, der vergessen hatte nach unserem Telefonat sein Handy abzuschalten. Ich nahm das Gespräch, welches er mit dem betreffenden Kollegen führte auf. Danach hatte ich Kontakt zum Richter am VWG. Er kümmerte sich und die Stadt schrieb mir, ich sollte mir selbst einen Gutachter suchen, da sie ja einen bestellte hatten, wo ich allerdings wegen eines Krankenhausaufenthaltes den Termin rechtzeitig absagte. Der Richter bekam das Schreiben und sagte, ich müsse mich nicht kümmern und er meldet sich. Darauf gab es einen Termin, bei dem ein Gutachter der Kreisinnung samt Richter und Stadtvertreter anwesend waren. Es wurden fadenscheinig die Erledigung der Mängel durch den Sachverständigen verneint. Ich wurde dann sehr sauer. Zumal er Anlagen bemängelte, die seine Kollegen wissend der Bausubstanz abgenommen hatten und der Kamin wurde nur mittels einer Sichtprüfung über einen Spiegel im Klappenbereich als nicht betriebssicher eingestuft, weil ein Kamin nach 100 Jahren fertig sei. Dabei war der Kamin 1 Woche vorher ausgeschlagen worden. Heute führ ein anderer Kollegen, der bei mir fegt, mit seiner Kamera durch den Kamin. Pustekuchen, alles in Ordnung. Das teilte ich dem zuständigen Mann der Stadt mit. Der rief sofort den Sachverständigen an, der sofort sagte, er schriebe den Kamin kaputt. Darauf rief dieser Sachverständige den Kollegen an, der mit der Kamera durch den Kamin gefahren war und sagte ihm, er solle sich da raus halten. Jetzt schaue ich, wie es weiter geht. Ich sage nur ... Gute und ehrliche Schornsteinfeger werden mit Mafiamethoden auf Linie gezwungen ... Verbrecher ... Jetzt suche ich einen wirklich unabhängigen Sachverständigen, der mir weiterhilft.

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« Letzte Änderung: 15.03.16, 04:03 von Datko »