Autor Thema: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger  (Gelesen 7513 mal)

Gerd aus Strausberg

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Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die Piratenpartei

Schornsteinfeger und Pirat ist Sebastian von Hoff schon.

Nach seinem Abitur begann er ein Studium der technischen Informatik, das war dann doch nicht so sein Ding ist. Er brach das Studium ab und wurde Schornsteinfeger, welch eine Verbesserung. Nun soll noch Abgeordneter im Bundestag für die Piratenpartei werden, da wissen wir doch, wie diese Partei zu dem Selbstbedienungsprinzip der Feger gegenüber den Geldern der Bürger steht.


Quellenangabe:
http://prenzlauerberg-nachrichten.de/politik/wahl-2013/_/sebastian-von-hoff-piraten-171297.html

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #1 am: 06.09.13, 19:47 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die CDU

Staatssekretär Hartmut Schauerte (CDU) kämpfte für das Einkommen der Schornsteinfeger: "Ich empfehle dringend, den Gesetzentwurf zu beschließen, um im Interesse der 20 000 Beschäftigten
Rechtssicherheit zu schaffen, und bitte um Zustimmung." Schauerte setzte sich enorm dafür ein, dass weitere sinnlose Schornsteinfegertätigkeiten erfunden und per Gesetz den Bürgern verordnet wurden, um keine Einnahmeeinbußen bei den Fegern zu erleiden.


„Mit der forcierten Modernisierung der Feuerungsanlagen mindert sich laufend auch das Volumen ihrer Arbeit... dazu gehört es, dafür Sorge zu tragen, dass die neue Gebührenordnung nicht zu massiven Einkommensverlusten führt.“

RA Hartmut Schauerte, MdB a.D., ist Ehrenschornsteinfegermeister der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Arnsberg.

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #2 am: 06.09.13, 19:50 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die SPD

SPD zu Besuch bei Kaminkehrerinnung; Veröffentlicht am 29.07.2013

Eine hochkarätige Delegation der niederbayerischen SPD im Bildungszentrum der Innung in Rimbach. Angeführt von Landrat Heinrich Trapp, die stellvertretenden SPD- Bezirksvorsitzenden Ruth Müller und Peter Stranninger, der Dingolfinger SPD- Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier und seine Stellvertreterin Christine Trapp und 2. Bürgermeister Sepp Koch aus Mengkofen.

Problematisch sehen die Kaminkehrer einige Änderungen im Kaminkehrergesetz. Das neue Ausschreibungsverfahren für Kehrbezirke könnte für den einen oder anderen Meister das berufliche Aus bedeuten... Hier ist dringend Nachbesserungsbedarf erforderlich, dass hier Kollegen nicht in Hartz IV abgleiten… Wer denkt da an die vielen anderen Handwerkerbetriebe, wer verlangt hier ein Gesetz? Warum soll es für Schornsteinfeger eine Extrawurst geben? Der Kehrbezirksinhaber, der innerhalb seiner Residenzzeit die Bürger drangsaliert und schlecht bedient hat, verdient es im Gegenzug, seinen bisherigen Kehrbezirk zu verlieren. Wenn dann nur noch Harz IV bleibt, wen interessiert das?


Quelle:
http://www.spd-mengkofen.de/index.php?nr=54047&menu=1

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #3 am: 06.09.13, 19:58 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die FDP

Die Schornsteinfegerpartei

Seite 1

Schornsteinfeger heute, das ist eigentlich ein Beruf aus einem vergangenen Jahrhundert, der seine Zukunft längst hinter sich gelassen hat. Schornsteinfeger, das sind die Leute, die einst ganze Städte vor dem Abbrennen bewahrt haben, deshalb nannte man sie vor Jahrhunderten auch „Glücksbringer“. Heute bezeichnen sie sich selber so, sie nennen sich Glücksbringer und wollen ablenken von ihrer Nutzlosigkeit, so wie es den Hufschmied, den Henker, den Heizer auf den alten Lokomotiven, den Laternenanzünder, den Köhler, den Wagner, den Kupferstecher, den Kesselflicker und viele andere alte Berufe nicht mehr gibt, so werden auch nur noch geringe Zahlen von Fegern benötigt, jedenfalls keine 20.000, so wie wir sie in Deutschland versorgen müssen und sie sind nicht zufrieden mit einem normalen Handwerkereinkommen, nein sie wollen mehr, sie wollen wie ein hochrangiger Beamter versorgt werden.

Ich habe nichts gegen Schornsteinfeger, die ihrer Tätigkeit nachgehen, vom Kunden bestellt werden um die Schornsteine zu fegen, meinetwegen können sie auf Wunsch auch beratend wirken oder auch den Garten umgraben. Ich habe allerdings etwas dagegen, dass der Feger unaufgefordert zu mir in´s Haus kommt und hier unsinnige Tätigkeiten ausführen will und das mit möglichst geringem Zeitaufwand aber mit möglichst hohem Profit. Da denke ich zuerst wieder an die Messungen den modernen Heizungsanlagen und an deren „Überprüfungen“ innerhalb von fünf Minuten die nicht durchgeführt werden aber fürstlich bei der Entlohnung zu Buche schlagen. Seit 2013 kann man sich den Ausführer dieser Unsinnigkeiten zwar aussuchen, aber was hilft es, ich darf meine Arbeiten nicht selber ausführen, auch wenn ich mich dazu in der Lage fühle. Das Monopol ist nur geringfügig gelockert, denn den Bezirksinhaber gibt es noch und er zockt mit Sinnlostätigkeiten noch mehr ab, als nach der "Reform". Was treiben sie da, die Schornsteinfeger, wenn sie durch die Häuser ziehen? Einige wenige, es sind nur noch 10%, werden benötigt, um Schornsteine zu fegen, also die klassischen Arbeiten ihrer Zunft auszuführen. Der Rest ist längst überflüssig, spätestens seit es Gas- und Ölheizungen gibt. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern das hat der Landesinnungsmeister des LIV und Obermeister der Schornsteinfegerinnung Berlin Werner Christ in einem öffentlichen Forum auf Einladung der FDP in Berlin in der Klingenberg Oberschule im Stadtteil Biesdorf/Süd, das dort unter dem Motto „Schornsteinfeger raus aus meinem Haus“ ablief, selbst bestätigt. Das die FDP nach der Wahl auf eine schornsteinfegerfreundliche Machart umschwenkte steht auf einem anderen Blatt. Werner Christ sagte, dass 90% der Tätigkeiten der Feger darin bestehen, die vom Staat auf Wunsch der Feger durchzuführenden Messungen an Gas- und Ölheizungen  auszuführen. Da wären statt 20.000 Feger nur noch 2.000, die Arbeit hätten, fiele diese sinnlose Tätigkeit weg, die nur zum Füllen einer Datenbank dient und dort weitere Gelder verschlingt zu deren Pflege. Für die Berufsgruppe der Feger natürlich eine erschreckend existenzgefährdende Zahl. Die Angst saß ihnen im Nacken, das war deutlich zu spüren, es knisterte im Gebälk, sie waren auch zahlreich erschienen.



« Letzte Änderung: 06.09.13, 20:13 von Gerd aus Strausberg »

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #4 am: 06.09.13, 20:00 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die FDP

Die Schornsteinfegerpartei

Seite 2

Ein kehrgebührpflichtiger Bürger fragte den Landesinnungsmeister des LIV und Obermeister der Schornsteinfegerinnung Berlin, Werner Christ, warum er in diesem Jahr etwa 50% mehr bezahlen musste, obwohl sich die "Dienstleistung" gegenüber dem Vorjahr und der Zeitablauf dieser Handlung gegenüber den Vorjahren nicht geändert hat. Christ sagte: „Wie Sie wissen dürfen ab sofort nur noch alle zwei Jahre in Berlin die Brennwertheizungen gemessen werden, die Kosten für Material und Lohn sind aber geblieben, da müssen wir 50 % mehr berechnen, um keine finanziellen Einbußen zu haben.“ Eine durchaus logische Erklärung, die allerdings schon Unruhe unter den Anwesenden verursachte, Christ war verärgert. Der Mann ist so sehr von der Rechtmäßigkeit seiner Antwort überzeugt, dass er überhaupt nicht begriffen hat, was er dem Bürger da gesagt hatte.  Welcher Handwerker kann so seine Kunden binden, wenn er nicht das Monopol per Gesetz vom Staat erhalten hat? Ich stelle mir vor, ich mache eine Kalkulation, ich sage, für meine Leistung habe ich zuvor 50 € genommen, jetzt sind mir Kunden weggefallen, da muss ich das Doppelte berechnen. Habe ich Zwangskunden, die sich dagegen nicht wehren können, werden die das zähneknirschend so hinnehmen müssen.  Ein normaler Handwerker kann sofort seine Tätigkeiten einstellen, niemand wird ihn mehr beauftragen. Warum Schornsteinfeger nicht wie jeder normale Handwerker nach wirklich anfallender Arbeitszeit  abrechnen, ist nicht nachvollziehbar.

Entsprechend dieser glänzenden und fegertypischen Antwort fielen auch die Reaktionen der im Saal ansässigen Bürger aus. Die Schornsteinfeger, die zahlreich erschienen waren, es ging schließlich zu damaligem Zeitpunkt noch um ihre Existenz, und die in einer Ecke saßen, zollten ihm für diese hervorragende Antwort tobenden, lang anhaltenden Beifall. Die anderen, nämlich die Kehrgebührpflichtigen, die wesentlich zahlreicher erschienen waren, protestierten lautstark. Christ´s Verärgerung wuchs merklich. Die FDP-Führung hielt sich bedeckt, versprach aber sich nach der Wahl dafür einzusetzen, dass die Schornsteinfeger aus den Häusern verschwinden oder nur noch auftauchen, wenn sie vom Kunden gerufen werden.


Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #5 am: 06.09.13, 20:01 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die FDP

Die Schornsteinfegerpartei

Seite 3

Das war ein nicht zu verkennender Aspekt bei den Wahlen, bei denen die FDP ordentlich punktete, aber nachher von den Versprechungen nichts mehr wissen wollte. Die Schornsteinfeger führen immer wieder an, dass die Arbeiten der Heizungsbauer durch eine unabhängige Instanz, und damit meinen sie sich, überprüft werden müsse. „Welcher Handwerker kann denn objektiv und neutral seine eigene Arbeit bewerten“ fragen sie. Sollten wir nicht einfach mal hinterfragen, warum muss die Arbeit des Heizungsinstallateurs überhaupt überprüft werden? Es wird immer nur so hingenommen, dass in Deutschland alles und jeder überprüft, kontrolliert und gegängelt werden muss. Spätestens beim WARUM wird sich die Erkenntnis aufdrängen, dass das überhaupt nicht erforderlich ist. Aus technischer Hinsicht ohnehin nicht, denn moderne Heizungsanlagen lassen sich nicht betreiben, wenn eine ernstzunehmende Störung vorliegt und das Vertrauen in die Heizungsfachleute sollte so weit reichen, ihnen nicht einen Laien, wie es der Schornsteinfeger nun einmal ist, vor die Nase zu setzen. Entstanden ist das so, dass der Feger in früheren Zeiten die Schornsteine und Öfen überprüft hat, das konnte er. Dann kamen die ersten primitiven Gas- und Ölheizungen auf. Die zu überprüfen war für ihn auch keine große Hürde. Die Anlagen wurden aber immer komplizierter. Im letzten Jahrzehnt ausgestattet mit kompliziertem Rechner, die Steuerung und Überwachung übernahmen und den Schornsteinfeger überflüssig machten. Der Kompliziertheitsgrad stieg langsam aber stetig und der Staat hat den Punkt verpasst, an dem er hätte sagen müssen, jetzt reicht es, der Feger kann das nicht mehr, die Anlagen sind sicher, der Feger kann ohnehin nichts daran ändern, wenn es zu einem Schadensfall kommt, wir müssen die Überwachungsaufgaben an einen Ingenieur übergeben, so wie es im KFZ-Wesen üblich ist. Warum sollen also die Heizungsbauer „überprüft“ werden? Etwa um deren schlechte Arbeit zu bemängeln? Ganz sicher nicht, denn die Arbeit des Elektrikers wird auch nicht überprüft, warum auch, ein wenig Vertrauen sollte schon vorhanden sein und der alte Spruch „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ wird nur von denen gebraucht, denen er in den Kram passt. Die, die etwas „überprüfen“ wollen um daraus Profit zu schlagen. Warum wird nicht hinterfragt, warum der Heizungsfachmann durch den Schornsteinfeger überprüft werden muss? Eine Antwort wird sich nicht so schnell finden lassen, es gibt wohl auch keine. Wenn man lange genug nachdenkt, kommt man allerdings darauf: eine Überprüfung ist notwendig, um 20.000 Schornsteinfegern ihren Broterwerb.  Würden die Scheindienstleistungen, die sich die Schornsteinfeger mit Hilfe des Staates unter Einsatz der Waffe „Brandschutz, Gesundheitsschutz, Umweltschutz“ selbst verordnet haben, wegfallen, jeweils neun von zehn Schornsteinfegern verlören augenblicklich ihren geliebten Scheinarbeitsplatz, siehe Aussage vom Landesinnungsmeister des LIV Werner Christ.  Aber damit noch nicht genug, denn diese 2.000 Feger für ganz Deutschland blieben nur übrig, wenn auch die staatlich geschützten Kehrbezirke erhalten blieben, so wie es jetzt noch ist, das Heiligtum der Schornsteinfeger. Zwar kann sich jetzt jeder Bürger seinen Feger aussuchen, aber diese Arbeiten nicht selbst ausführen oder gar den Nachbar bitten, den Schornstein zu fegen, es würden weitere Berufsfeger wegfallen. Mit mehr als 1.000 ist zu rechnen, die sich eine andere Tätigkeit suchen müssten. Bleiben für ganz Deutschland nunmehr weniger als 1000 Feger übrig. Es würde sich ein enormer Anfahrweg für die Kunden ergeben, die diese Dienstleistung bestellen wollen und schon dieser Anfahrweg wird durch hohe Kosten das Aus für diese Arbeit bedeuten, beziehungsweise nur noch in den Ballungsgebieten der Städte möglich sein. Gerade auf dem Land, wo doch noch mehr mit konventionellen Heizungen zu rechnen ist, fiele diese Dienstleistung weg oder müsste durch eine Sammelbestellung von vielen Kunden gleichzeitig ermöglicht werden.
« Letzte Änderung: 06.09.13, 20:19 von Gerd aus Strausberg »

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #6 am: 06.09.13, 20:03 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die FDP

Die Schornsteinfegerpartei

Seite 4

Die jetzigen Aufgaben für Schornsteinfeger liegen einzig und allein in deren Selbsterhalt, grundiert durch sinnlose Tätigkeiten, auch Scheindienstleistungen genannt. So hat man es geschafft, den Gesetzgeber, dank einer schlagkräftigen Lobby, dazu zu nötigen, per Gesetz Messungen an Gas- und Ölheizungen zu verordnen, deren Sinnlosigkeit kaum zu überbieten ist. Die Messung, die der Heizungsfachmann schon längst ausgeführt hat und, wenn der Staat es so will, in eine Datenbank übertragen wird, die dann irgendwann gelöscht aber vorher dem Steuerzahler noch unnötige Kosten für deren Anlegung und Pflege verursacht hat,  die überträgt man zum Erhalt einer abgetakelten Berufsgruppe den Schornsteinfegern, so dass sie 90% ihrer jetzigen Scheintätigkeiten darauf stützen können, so wie es der Landesinnungsmeister des LIV und Obermeister der SF-Innung Berlin Werner Christ selbst gesagt hat. Häufig führt man an, das ein Großteil der Heizungsbetreiber ihre Heizungsanlagen nicht regelmäßig bzw. nur in größeren Abständen warten lassen und somit diese Messungen nicht in jedem Fall durchgeführt werden, also weder vom Heizungsfachmann noch vom Schornsteinfeger. Wen schert es, wenn die unsinnige Datenbank nicht mit sinnlosen Daten gefüttert wird? Der Vorteil liegt auf der Hand, Kosteneinsparungen für die Bürger. Der Nachteil betrifft nur die Schornsteinfeger, die dann kein Geld mehr von der Bevölkerung eintreiben können für diesen Firlefanz. Auch überprüft ja der Schornsteinfeger die Arbeit des Heizungsbauers nicht wirklich. Machen wir es uns gegenwärtig, was bei der Scheindienstleistung durch den Schornsteinfeger passiert: Er lässt die Heizungsanlage zur Unzeit hochlaufen, vergeudet Energie, belastet die Umwelt durch Einschaltung der Anlage im Sommer und belastet sie nicht zuletzt auch durch seine sinnlose Fahrerei mit dem PKW, führt lediglich eine Abgasmessung durch, öffnet nicht einmal das Gehäuse der Heizungsanlage und bezeichnet diese Scharlatanerie auch noch als TÜV an der Heizung. Spätestens hier wird deutlich, er überprüft nicht, sein Tun lässt an Sinnlosigkeit kaum noch einen Spielraum nach oben offen. Mehr als 70 Minuten will der Feger für diese Tätigkeit, nämlich die Scheinüberprüfung einer Gasbrennwertanlage, benötigen, denn er berechnet dafür mehr als 70 „Arbeitswerte“ (AW). Ein AW entspricht eine Minute. Und die, die da keinen Wartungsvertrag haben, das sollen ja laut Fegers Statistik über 80 % der Heizungsbetreiber sein. Auch die werden nicht abbrennen oder an CO-Vergiftung sterben. Beim heutigen Stand der Technik ist davon auszugehen, dass die Anlagen beim Auftritt von erheblichen Defekten abschalten, der Weg zum Heizungsmonteur ist dann vorgezeichnet. Kommt es in seltenen Fällen doch zu einem Unfall, kann der Feger den durch seine Scheinkontrolle auch nicht verhindern. Nach erfolgter Reparatur wird niemand freiwillig auf die Idee kommen, jetzt auch noch den Schornsteinfeger zu bestellen, dass der die Arbeit des Heizungsfachmannes überprüfen soll. Spätestens hier ist der entscheidende Punkt erreicht, der Schornsteinfeger ist arbeitslos und deshalb wird mit fadenscheinigen Argumenten, mit Händen und Füßen, mit Lügen und Unterstellungen gekämpft. Es kann nicht sein was nicht sein darf, die Spezis der Feger muss erhalten bleiben, koste es was es wolle.

Schornsteinfeger sind ein leuchtendes Beispiel für nutzlose Beschäftigung, sie sind Parasiten, die ihren  Lebensunterhalt anderen Menschen mit Zwang und Gewalt wegnehmen, ähnlich den mittelalterlichen Raubrittern, sie sind Meister der Lüge und des Betruges. Sie veröffentlichen Berichte nach denen wären in Deutschland viele Toten jährlich durch CO-Vergiftung und Feuersbrünste zu erwarten. Mit meisterhaft vorgetragenen Lügenmärchen und kostspieliger Propaganda, mit hervorragend durchorganisierten Lobbytätigkeiten mit der hunderte ehemalige Feger und Funktionäre beschäftigt sind, die letztendlich der Bürger bezahlen muss.
« Letzte Änderung: 06.09.13, 20:22 von Gerd aus Strausberg »

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #7 am: 06.09.13, 20:04 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die FDP

Die Schornsteinfegerpartei

Seite 5

Andere Länder in denen es keine festen Kehrbezirke gibt brennen auch nicht ab, es gibt sogar weniger CO-Tote, was von den Fegern natürlich dementiert wird und frisierte Zahlen sollen ihr Dasein in Deutschland untermauern. Aus ihrer Sicht ist dieses Schreckensbild der Zukunft nur durch ihre Existenz zu verhindern. Ihr selbst geschaffenes Image vom Glücksbringer soll das alles verbergen, doch das sind sie schon lange nicht mehr, die Glücksbringer der Nation. Sie wissen das und deshalb versuchen sie sich ständig in Presse, Rundfunk, Fernsehen und ihren sonstigen Auftritten in´s Licht des Glücksbringers zu stellen. Sie sammeln Spendengelder ohne aber selbst zu spenden um sich dann daran als Wohltäter zu sonnen. Seit es moderne Heizungsanlagen, die mit Öl und Gas betrieben werden gibt, sind sie überfordert und überflüssig. Seit es moderne Heizungsanlagen gibt, maßen sie sich an, diese kontrollieren zu müssen und Sie maßen sich an, die eigentlichen Fachmänner des Heizungsgewerbes zu kontrollieren und zu maßregeln. Würde man diese Kontrollen auch durchführen, sehe die Sache ein klein wenig anders aus. Zwar änderte das nichts an der Tatsache, das diese Tätigkeiten deshalb sinnlos bleiben, aber der jetzige Zustand von Kontrollen oder gar vom „TÜV an der Heizung“ zu sprechen, nichts zu machen aber einen Stundenlohn von mehreren 100 Euro zu verlangen, schreit nach Widerstand durch die Kehrgebührpflichtigen.

Der Schornsteinfeger kehrt saubere Kamine, er führt Messungen doppelt und dreifach aus, die vorher vom Heizungsfachmann bereits durchgeführt worden sind, er überprüft Heizungen und besichtigt Feuerstätten, die zuvor durch den Fachmann für störungsfrei befunden wurden. Der Bevölkerung und den Politikern wird Sand in die Augen gestreut, um die eigene Geldquelle nicht versiegen zu lassen. Die Politiker ziehen da strikt mit, an dem Monopol soll einfach nicht gerüttelt werden.

Wie sagte doch Landesinnnungsmeister des LIV Werner Christ im oben genannten Bürgerforum der FDP: "... da werden sich unsere Kollegen nach Ablauf der Frist nach 2013 auch ihre Kunden aussuchen können - und Sie, die hier Anwesenden, werden wohl kaum dazu gehören ...". Offensichtlich war er verärgert über die Anwesenden, da die auf seine schlauen Sprüche nicht in seinem Sinne reagiert hatten, sondern Proteste laut wurden. Danach gab es tobenden Beifall aus der Ecke der Feger und mitleidiges Lächeln aus den Reihen der zahlreich erschienenen Bürger. Was wird, wenn sich die Kunden nicht aussuchen lassen wollen? Dann sollten eigentlich die Feger arbeitslos sein. Nach 2013 sollen die Kehrbezirke für jeweils sieben Jahre neu ausgeschrieben werden. Jetzt tritt totaler Wettbewerb ein? Oh nein, denn die bisherigen Bezirksinhaber haben auch weiterhin das Sagen, nur das sie sich jetzt  Bezirksbevollmächtigte nennen. Die neuen Gesetze werden allerdings zu einem riesigen Bürokratiemonster mutieren.

Der Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer ist empört über die weiterhin erhobenen enormen Schornsteinfegergebühren. Nach dem neuen Gesetz entstehen Stundeneinnahmen von mehreren hundert Euro für die Schornsteinfeger, vom Gesetzgeber nach wie vor verordnet. Für den Bürger gibt es keine Möglichkeiten der Gegenwehr. Es ändert sich wenig, denn die Bürger müssen die unsinnigen „Feuerstättenschauen“ und anschließenden „Feuerstättenbescheide“, in denen der Feger seine eigene Arbeit beschreibt und das auch noch bezahlt haben will, eine neue Erfindung als Gelddruckmaßnahme für die Feger, erdulden. Mindestens  65 Prozent der Heizungen werden in Deutschland regelmäßig von Heizungsbauern überprüft, gewartet, gereinigt und die staatlich vorgeschriebenen Abgasmessungen werden durchgeführt, aber nicht anerkannt, selbst nach der "Reform" nicht. Der Schornsteinfeger führt die gleichen Messungen noch einmal durch und kassiert für fünf Minuten so viel, wie der Heizungsbauer für Reinigung, Messung und Reparatur verlangt. Nur Heizungsbauer, die einen "Lehrgang", soll wohl so um die 5.000 € kosten, ermöglicht es neuerdings, den Feger wenigstens zeitweise vor der Tür zu lassen. Allerdings muss der Betriebsleiter dann die Messung selber ausführen, der Geselle oder sein Meister dürfen es nicht.

Die Schornsteinfeger sind weitsichtig und peilen ständig weitere nutzlose Beschäftigungen an, die per Gesetz verordnet werden sollen. Aus ihrer Wunschliste:
Schornsteinfeger möchten private und betriebliche Stromaggregate per Gesetz verordnet jährlich überprüfen. Wo ist da der Unterschied, warum wollen sie nicht auch Rasenmäher, Schneefräsen und Kleintraktoren, vielleicht sogar Mopeds und Motorräder überprüfen? Sie wollen demnächst auch Rauchgasmelder in privaten Wohnungen "überprüfen", obwohl es da nichts zu überprüfen gibt, denn die Geräte überwachen sich selbst. Ein Knopfdruck durch den Eigentümer simuliert einen Meldefall, der Batteriespannungsabfall löst ein Signal aus.

« Letzte Änderung: 06.09.13, 20:30 von Gerd aus Strausberg »

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #8 am: 06.09.13, 20:08 »
Parteien, Politiker und Schornsteinfeger

Die FDP

Die Schornsteinfegerpartei

Seite 6

Hier geht es nur darum, den Kehrgebührpflichtigen noch mehr zum Wohle der Feger auszubeuten. Bereits seit 2003 setzen sich Schornsteinfeger massiv dafür ein, dass in Berlin Lüftungsanlagen und Dunstabzugshauben in Mietshäusern durch sie jährlich, natürlich per Gesetz verordnet, überprüft werden sollen. Sie wollen sich als Schimmelsucher aufspielen. Dazu ein Zitat von den Fegern: "Die Zeit vergeht", beklagen sie sich "und entschieden ist noch nichts, obwohl die Anträge der Schornsteinfeger im Berliner Senat vorliegen und fast alle Genehmigungsstellen schon passiert haben. Welchen Grund sollte es jetzt noch geben, Menschen nicht vor Schimmel zu schützen und zusätzlich Arbeitsplätze zu schaffen?" fragt Karsten Valentin,
Landesvorsitzender des Zentralverbandes Deutscher Schornsteinfeger, Landesverband Berlin-Brandenburg. "160 zusätzliche Arbeitsplätze könnten entstehen, wenn die Schornsteinfeger Lüftungsanlagen turnusmäßig überprüfen würden, denn im Westteil Berlins müssen die Mieter die Berliner Luft noch nichtschimmelfrei atmen. Im Osten der Stadt sind die Lüftungskontrollen durch die Schornsteinfeger laut Einigungsvertrag längst Gesetz.“ Und wirklich, seit über 20 Jahren werden in den Plattenbauten die Luftabzugsschächte jährlich für viel Geld „überprüft“. „Nur Ostberliner können dank der Schornsteinfeger ihre Luft noch ohne Schimmel einatmen!" Man stelle sich mal diesen Schwachsinn vor! Wenn die Hausbesitzer und Mieter die fast 2,5 Milliarden Euro, die sie heute jährlich für überflüssige Schornsteinfegerarbeiten aufwenden, nicht dafür ausgeben müssten, dann hätten sie mehr Geld, das sie für ganz andere Dienstleistungen und Produkte ausgeben würden und es entstünden durch den Mehrumsatz von Milliarden Euro in anderen sinnvollen Branchen neue Arbeitsplätze. Dem Staat entgingen jedenfalls keine Einnahmen durch die wegfallenden Steuern der Feger, wie die es bei jeder Gelegenheit verbreiten. Die Kosten von beinahe 2,5 Milliarden Euro pro Jahr für ein solches Scheinleistungssystem können durch den Durchschnittsbürger nicht mehr aufgebracht werden, auch wenn man sich den Feger seit acht Monaten aussuchen kann. Die demographische Entwicklung wird die Lage in Deutschland noch dramatisch verschlimmern. Der Alterungsprozess wird das nächste Jahrzehnt prägen, was die die Kosten für die Rente, die Gesundheit und die Pflege in die Höhe treiben wird. Die Sozialstaatskrise wird verschärft und die Reformen der Vergangenheit werden nicht mehr genügen. Das Schornsteinfegerwesen wird erneut in den Blickpunkt geraten, egal wer die nächste Bundesregierung stellt.


Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #9 am: 06.09.13, 22:17 »
Bürgerverdummungspartei FDP, Partei der Schornsteinfeger , der schnelle Abstieg, das geistige und politische Ende?

Bürgerverdummung hat einen Namen:  FDP


Vom ehemaligen Glanz und Gloria der Liberalen ist wenig übrig geblieben. Die Partei hat es arg erwischt. Ein schwarzgelbes Projekt hat es nie wirklich gegeben und war auch nicht gewollt. Selbst ihr Wahlversprechen („Steuersenkung“, „Schornsteinfegerentlastung“, „mehr Brutto vom Netto“) wollen die Wähler nicht mehr einlösen, sie haben sich abgewandt.

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat abgewirtschaftet, denn was will ein Vorsitzender ohne Wählerstimmen bewirken?

Das allerdings wäre ein Kurswechsel für die FDP. Denn in den letzten Jahren stand die Partei eher für das Gegenteil. Ihr Slogan „Mehr Brutto vom Netto” bedeutet eben nicht die Eröffnung von Chancen auf den sozialen Aufstieg für diejenigen, die sich am unteren Rand der Gesellschaft befinden. Es ging vielmehr um die Absicherung von Privilegien der bereits Aufgestiegenen und ihrer Kinder, nicht zu vergessen die Schornsteinfeger, denn hier verhielt sich die FDP besonders aggressiv. Mit dem Wahlslogan „Schornsteinfeger raus aus meinem Haus“ haben sie bei der letzten Wahl mächtig gepunktet, aber das war einmal, ich bin auch darauf reingefallen.


Alte Kamellen und interessante Entwicklungen  ---  die FDP:

 http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/fdp-fraktion-homburger-kommentar

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/FDP-droht-Abstieg-zur-Kleinstpartei_aid_860114.html

http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/22/geistig-politisches-ende-der-langsame-abstieg-der-fdp/

http://www.taz.de/!68489/

http://www.bild.de/politik/inland/silvana-koch-mehrin/der-abstieg-des-fdp-glamour-stars-17865794.bild.html

http://wasistderdeutschetraum.de/2011/04/06/fdp-aufstieg-gegen-den-abstieg/

http://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-in-der-krise-zwei-namen-als-alternativen-zu-westerwelle-1.1079543

http://www.faz.net/artikel/C30770/niedergang-der-fdp-grabrede-auf-den-liberalismus-30323347.html

http://www.tagesschau.de/ausland/kochmehrin148.html

http://www.tagesspiegel.de/meinung/missachtung-selbstachtung/4561770.html

« Letzte Änderung: 06.09.13, 22:23 von Gerd aus Strausberg »

Gerd aus Strausberg

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Re: Parteien, Politiker und Schornsteinfeger
« Antwort #10 am: 10.09.13, 21:20 »
Am Samstag, dem 7. September 2013 feierte die Schornsteinfeger-Innung in Berlin ihr traditionelles Hoffest. Unter den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch viele Politikerinnen und Politiker, darunter Lisa Paus, MdB, und Claudia Hämmerling, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin von Bündnis 90/Die Grünen, Staatssekretär Ephraim Gothe, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, SPD, und Holger Krestel, MdB, von der FDP.

Quelle:
http://www.02elf.net/allgemein/reichlich-politik-beim-hoffest-der-berliner-schornsteinfeger-212832