Autor Thema: Unkommentierte Presseberichte  (Gelesen 37786 mal)

Gerd aus Strausberg

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Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #46 am: 24.05.13, 22:02 »
=== Bilanz nach Aus des Schornsteinfeger-Monopols ===

... Experten der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westphalen (VZ-NRW) und des Eigentümerverbands Haus & Grund geben Tipps, was Verbraucher nach dem Wegfall des Schornsteinfeger-Monopols beachten müssen...

Quelle:
http://www.zuhause.de/schornsteinfeger-monopol-gefallen-bilanz-ziemlich-durchwachsen/id_62966086/index

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #47 am: 05.06.13, 21:48 »

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #48 am: 05.06.13, 21:51 »
Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister wegen außerberuflicher antisemitischer Betätigung gerechtfertigt.

Zitat Anfang: Grundrechte stehen Widerruf der Bestellung nicht entgegen. Die Bestellung eines Bezirksschornsteinfegermeisters darf wegen fehlender persönlicher Zuverlässigkeit widerrufen werden, wenn er sich außerberuflich über mehrere Jahre hinweg an der öffentlichen Ehrung der Mörder des früheren deutschen Außenministers Walther Rathenau aktiv beteiligt hat und dazu weiterhin steht. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht. Zitat Ende;

http://www.kostenlose-urteile.de/BVerwG_BVerwG-8-C-2811_Widerruf-der-Bestellung-als-Bezirksschornsteinfegermeister-wegen-ausserberuflicher-antisemitischer-Betaetigung-gerechtfertigt.news14562.htm?sk=247b4f20124c8bb990a5de8bdc1e804b

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #49 am: 05.06.13, 21:54 »
Landgericht Berlin: Fremde Schornsteinfeger erlaubt.

Kein Schutz von Bezirksschornsteinfegermeistern durch Verbot der Vermittlung "freier" Schornsteinfeger in Deutschland.

http://www.kostenlose-urteile.de/LG-Berlin_16-O-310_Landgericht-Berlin-Fremde-Schornsteinfeger-erlaubt.news9390.htm?sk=247b4f20124c8bb990a5de8bdc1e804b

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #50 am: 05.06.13, 21:57 »
Bezirksschornsteinfeger verliert Zulassung wegen unrechtmäßig erhobener Gebühren und Vernachlässigung von Dokumentationspflichten.


Zitat Anfang: "Gericht bestätigt Widerruf der Bestellung zum Bezirksschornsteinfeger.
Das Verwaltungsgericht Minden hat entschieden, dass einem Bezirksschornsteinfegermeister die Bestellung widerrufen werden darf, wenn er unrechtmäßig Gebühren erhebt oder seinen Dokumentationspflichten nicht nachkommt." Zitat Ende.

http://www.kostenlose-urteile.de/VG-Minden_3-L-69907_Bezirksschornsteinfeger-verliert-Zulassung-wegen-unrechtmaessig-erhobener-Gebuehren-und-Vernachlaessigung-von-Dokumentationspflichten.news5474.htm?sk=247b4f20124c8bb990a5de8bdc1e804b

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #51 am: 09.06.13, 22:33 »
Frankfurter Neue Presse

Sind Sie Hauseigentümer? Dann wird Sie die letzte Schornsteinfegerrechnung nicht gefreut haben. Die Überprüfung von Umweltschutz und Energiesparregelungen geht ins Geld  :o  >:(.

http://www.fnp.de/rhein-main/rhein-mainhessen/Achtung-Schornsteinfeger;art801,239273


Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #52 am: 09.06.13, 22:35 »
Frankfurter Allgemeine – Rhein/Main

Zitat: Viele Schornsteinfeger haben das Versenden der Feuerstättenbescheide dafür genutzt, für sich zu werben und dafür, dass alles beim Alten bleibt  :o .

Zitat: Absichtserklärungen und Dienstleistungsverträge wurden gleich mitgeschickt. Nun hängen die Schornsteinfeger in der Warteschleife  ??? .

Zitat: Bei Anfragen von Eigentümern aus dem Konkurrenzbezirk, die ihn mit Kehrarbeiten beauftragen wollten, sei er zurückhaltend und ermuntere diese, einen Wechsel zu überdenken ... das könne er sich freilich nur solange leisten, so lange die Kollegen auch ihm die Arbeit nicht wegnähmen  ;) .

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/schornsteinfeger-wettbewerb-im-kehrbezirk-12012773.html

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #53 am: 20.06.13, 09:02 »
Fürth  - Seit Dienstagnachmittag ermittelt die Kriminalpolizei. Eine 16-Jährige wird leblos im Badezimmer aufgefunden. Die Ursache ist noch ungeklärt, möglicherweise war aber eine defekte Gastherme schuld.

http://www.nordbayern.de/region/fuerth/16-jahrige-leblos-im-badezimmer-aufgefunden-1.2978684

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #54 am: 20.06.13, 13:20 »
20.06.2013, 12:01
 
Explosion zerstörte vor einer Stunde Häuser in Wuppertal - Vier Verletzte
Eine Explosion hat vier Menschen in Wuppertal verletzt, davon einen Mann lebensgefährlich. Ein Haus stürzte ein, ein anderes wurde stark beschädigt. Nach ersten Ermittlungen hatte sich Gas entzündet. Aus dem Keller des völlig zerstörten Hauses konnte sich ein 70-jähriger Bewohner mit lebensgefährlichen Verbrennungen selbst befreien. Die Wucht der Explosion beschädigte das Nachbarhaus stark. Ein Teil ist einsturzgefährdet. Die Feuerwehr barg die drei Bewohner aus den Trümmern.

MB500

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #55 am: 20.06.13, 17:32 »

Da fehlen mir die Worte wenn ich das lese.........ein kleiner Teil in Deutschland ist schon mal "besiegt" auch ohne rechtswidriges Schornsteinfegerhandwerksgesetz da die Kehrbezirke im Wasser versoffen sind........ den Rest der Republik  werden wir auch noch auf dem "normalen" Weg schaffen.



http://www.schornsteinfeger-liv-baden-wuerttemberg.de/?nav=bw&bereich=43&detail=218


Flutopferhilfe für Kollegen

In den Medien können wir verfolgen, welche Probleme das Hochwasser in manchen Regionen unserer Republik verursacht hat bzw. noch verursacht.

Betroffen davon sind alle, auch unsere Berufskollegen in den Regionen.

Über den Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt erhielten wir die Bitte, mit zur finanziellen Entlastung beizutragen.

 

Folgender Aufruf ging bei uns ein:

 

Liebe Berufskollegen,

 

das Hochwasser der Elbe sowie ihrer Zuflüsse wie Saale und Mulde etc. hat zu katastrophalen Überschwemmungen in einigen Orten und Städten Sachsen-Anhalts geführt.

Neben den katastrophalen Folgen für die Anwohner in den Überschwemmungsgebieten sind auch viele Berufskollegen in ihrer Existenz bedroht. Teilweise sind die Wohnhäuser und Betriebssitze der Schornsteinfeger direkt betroffen, sehr häufig sind aber auch die Kehrbezirke bis zu 90 % Land unter. Das ist für die Bezirksinhaber mit Umsatzeinbußen verbunden, die nicht mehr ausgeglichen werden können.

Wir rufen deshalb alle Berufskollegen, Kreisgruppen sowie alle Organisationsebenen im Schornsteinfegerhandwerk auf, die betroffenen Kollegen mit einer Spende zu unterstützen.

Für Ihre Spende bedanken wir uns im Namen aller betroffenen Kollegen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Kiel

Landesinnungsmeister

i.A. der Schornsteinfegerinnungen Altmark / Magdeburg / im KB Halle

 

Bitte beachten Sie den beigefügten Spendenaufruf des Schornsteinfegerhandwerks in Baden-Württemberg

TWMueller

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Schornsteinfegen bei Hochwasser
« Antwort #56 am: 20.06.13, 20:51 »
Das Hochwasser ist für alle Betroffenen eine Katastrophe. Tätige Unterstützung und Spenden können helfen. Mein Mitleid mit den "armen" Schornsteinfegern, die in Hochwassergebieten ihren Beruf nicht ausüben können, hält sich jedoch in Grenzen. Der überschwemmte Tante-Emma-Laden ist doch viel stärker betroffen. Nicht nur, dass der Umsatz wegbricht, auch Einrichtung und Lagerbestände sind ggf. vernichtet.

Jenseits der Problematik bleibt jedoch auch etwas Raum zum Schmunzeln. Wie ist denn eigentlich die Rechtslage, wenn nach Feuerstättenbescheid im Juni oder Juli eine Kehrung ansteht? Der rechtstreue Bürger beaufragt den Schornsteinfeger. Und wenn der Schornstein auch völlig unter Wasser stehen sollte, eine Ausnahme ist im Gesetz ja nicht vorgesehen. Statt mit Leiter und Besen anzurücken, muss der Feger dann wohl die Taucherbrille einpacken und mit dem Schlauchboot anreisen. Statt den Russ abzubürsten, wird wohl in vielen Fällen eher ein Hochdruckreiniger benötigt werden. Aber das Gesetz sagt ja nichts darüber aus, WIE der Russ zu entfernen ist. Es werden ja lediglich FRISTEN vorgeschrieben. Der Feger muss dann wohl selbst sehen, wie er nach dem Stand der Technik die Schornsteine SAUBER bekommt. Auch wenn der Rest eines betroffenen Gebäudes noch schlammbedeckt sein sollte, nach der PFLICHT-Kehrung des Schornseinfegers ist dann wenigstens die Innenseite des Schornsteins schon wieder einsatzbereit.
« Letzte Änderung: 20.06.13, 20:54 von TWMueller »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: 0170 5258679
Mail: AKTUELL BITTE  KEINE MAILS
FORUM: http://sfr-reform.carookee.com/
Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

MB500

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #57 am: 20.06.13, 21:15 »
In der Tat es ist schlimm ,was das Hochwasser an Verwüstung mit sich bringt. Keine Frage in der Tat sind mit Sicherheit auch rein" privat "Bezirksschornsteinfeger betroffen mit Ihrem Wohneigentum, jede Spende ist hier willkommen für die Neurenovierug .
Ich habe aber kein Verständnis für Spenden .welche den "Verdienstausfall" der Feger "auffangen" sollen. Das Problem löst sich hier von ganz alleine.
Ein Schornstein wo im Wasser steht ist kein Sicherheitsrisiko. Im Gegenteil die "Brandschutzsicherheit" greift hier zu 100% da der Schornstein schon " Gelöscht " ist  und keine Gefahr bedeutet.

MB500SL

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #58 am: 20.06.13, 21:38 »
@MB500SL

„… Da fehlen mir die Worte wenn ich das lese.........ein kleiner Teil in Deutschland ist schon mal "besiegt" auch ohne rechtswidriges Schornsteinfegerhandwerksgesetz da die Kehrbezirke im Wasser versoffen sind........ den Rest der Republik  werden wir auch noch auf dem "normalen" Weg schaffen…“

Quelle:
http://www.kontra-schornsteinfeger.de/forum/themen-von-gerd-aus-strausberg/unkommentierte-presseberichte/msg2540/?topicseen#msg2540
(Seite 4, 11. Beitrag)

Interessanter Beitrag, gefunden von @MB500SL :

http://www.schornsteinfeger-liv-baden-wuerttemberg.de/?nav=bw&bereich=43&detail=218

Nicht „Land unter“ sondern „Kehrbezirk unter“ im Elbegebiet. Da bedauern die Schornsteinfeger nicht etwa die Bürger, die all ihr Hab und Gut verloren haben, deren Häuser unter Wasser stehen, die nach dem Rückgang der Fluten wieder ganz von vorn beginnen müssen. Nein! Es gibt Einnahmeausfälle für die Kehrbezirksinhaber! Man lasse sich diesen Satz auf der Zunge zergehen!

Wie war das doch mit den Leitern? Die Schornsteinfeger müssen keine Leitern mitbringen, wäre auch zu beschwerlich für die, jedenfalls war das in der Vergangenheit so. Der Zwangskunde hatte eine Leiter zur Verfügung zu stellen! Muss dieser Zwangskunde bei Überschwemmungen auch ein Motorboot für den Kehrbezirksinhaber zur Verfügung stellen, so dass der sein Einkommen sichern kann? Erst einmal nicht, eine Gesetzeslücke, denn daran haben selbst die Lobbyisten in den umsichtigen Schornsteinfegerinnungen nicht gedacht. Oder steigen die Preise entsprechend der KÜO für den Feger und die betroffenen Grundstücke werden als „Halligen“ betrachtet und entsprechend abkassiert. Dafür gibt es in der KÜO extra Abkassierpreise. Der Feger fährt dann (zumindest in der Nordsee) mit seiner schnittigen Sportyacht, natürlich als Betriebsboot von der Steuer abgesetzt, zu den einzelnen Inseln, will dort in einem Durchlauf alle Häuser hintereinander abarbeiten und den Weg dorthin, in seiner Betriebsyacht, von jedem einzelnen Gehöft einzeln abkassieren. So gewohnt nach Fegers Art und wehe einer stellt sich quer und er muss nochmals extra kommen.

Zu den Einnahmeausfällen in den Überflutungsgegenden. Die armen Kehrbezirksinhaber! Welche Einnahmeausfälle, die nicht mehr reparabel sind? Seine Feuerstättenschauen kann er auch zu anderen Zeiten ausführen. Er ist ohnehin damit nicht überlastet, größtenteils machen das die Gesellen rechtswidrig sowieso. Die Ausfälle für Messungen und Kehrungen stehen ihm als Hobbybehörde ohnehin nicht mehr zu, das machen die Heizungsbauer oder die freien Feger.

Zitat: „… sehr häufig sind aber auch die Kehrbezirke bis zu 90 % Land unter. Das ist für die Bezirksinhaber mit Umsatzeinbußen verbunden, die nicht mehr ausgeglichen werden können…“

Zitat: „… Wir rufen deshalb alle Berufskollegen, Kreisgruppen sowie alle Organisationsebenen im Schornsteinfegerhandwerk auf, die betroffenen Kollegen mit einer Spende zu unterstützen…“

Auch die Kehrgebührpflichtigen sollten aufgefordert werden, die am Hungertuch hängenden Bezirksinhaber zu unterstützen. Wie wäre es mit einer Sonderabgabe? Die ohnehin mit Einnahmen von mehr als 250 Euro pro Stunde beglückten Bezirksinhaber und das per Gesetz, werden sich doch wohl in den letzten Jahren ein Polster zurückgelegt haben, so dass sie über die lächerlichen Ausfälle der letzten Tage erhaben sind.

Die wirklichen Opfer, die Bürger, die in den betroffenen Gebieten wohnen, denen muss Unterstützung zukommen!

Gerd aus Strausberg

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