Autor Thema: Öffentlichkeitsarbeit gegen Bezirksschornsteinfeger-System steigern  (Gelesen 6349 mal)

peterS

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 ??? Ich finde an der Stelle dass man generell auch andere Leute für die Thematik sensibilisieren sollte.
Natürlich wird niemand von Staat oder dem schwarzen Fuzzi   >: (unterrichtet was hinter welcher Methode steckt und wie man abgezockt werden soll.
Warum nicht mal alle Fakten (am besten gleich hier im Thread) sammeln und eine Art Infoflyer machen. Ich hab hier auch was gefunden wo man günstig Flyer drucken lassen könnte. Wenn dann jeder von uns die maximale Anzahl einer bedruckten Seite bestellen würde (kostet bei 250 nicht) hätte man eine ganze Menge zusammen. Vorausgesetzt natürlich viele machen mit.
« Letzte Änderung: 11.03.14, 17:08 von Datko »

Datko

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??? Ich finde an der Stelle dass man generell auch andere Leute für die Thematik sensibilisieren sollte.
Natürlich wird niemand von Staat oder dem schwarzen Fuzzi   >: (unterrichtet was hinter welcher Methode steckt und wie man abgezockt werden soll.
Warum nicht mal alle Fakten (am besten gleich hier im Thread) sammeln und eine Art Infoflyer machen. Ich hab hier auch was gefunden wo man günstig Flyer drucken lassen könnte. Wenn dann jeder von uns die maximale Anzahl einer bedruckten Seite bestellen würde (kostet bei 250 nichts) hätte man eine ganze Menge zusammen. Vorausgesetzt natürlich viele machen mit.

Wir machen noch zu wenig Öffentlichkeitsarbeit. Es wäre schön, wenn sich eine Einzelperson oder eine Gruppe dazu berufen fühlen würde, die Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren.
« Letzte Änderung: 11.03.14, 17:09 von Datko »
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
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peterS

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Das ist schwierig sowas zu organisieren.
Selbst wenn man eine Gruppe hätte die sich darum kümmert hätte man auf der anderen Seite wieder juristische Probleme denen man sich hier stellen müsste.
Selbst wenn man Öffentlichkeitsarbeit leistet wird es schwierig sein den Protesten anderer Stand zu halten und sich angemessen zu verteidigen.
Leider ist Meinungsfreiheit ein recht dehnbarer Begriff.

Datko

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Das ist schwierig sowas zu organisieren.
Selbst wenn man eine Gruppe hätte die sich darum kümmert hätte man auf der anderen Seite wieder juristische Probleme denen man sich hier stellen müsste.
Selbst wenn man Öffentlichkeitsarbeit leistet wird es schwierig sein den Protesten anderer Stand zu halten und sich angemessen zu verteidigen.
Leider ist Meinungsfreiheit ein recht dehnbarer Begriff.

Das sollte aber alles leistbar sein. Oft geht es nur um arbeitsintensive Tätigkeiten. So wurde z.B. vorgeschlagen, einen kurzen Text für eine Unterschriftenliste zu erstellen, die man aus dem Internet ausdrucken kann. Rechtlich sollten wir das in den Griff kriegen, der Text sollte auch in Abstimmung erstellbar sein. Meine Vorstellung, eine halbe Seite Text und maximal 10 Zeilen für eventuelle weitere Unterschriften. Was fehlt, ist eine Person, die die Postadresse zur Verfügung stellt und die Rückläufe ordnet.
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
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TWMueller

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Hier erscheint es mir doch so, als würde nicht weit genug gedacht werden.

Es geht doch nicht darum ETWAS ZU TUN,
es geht darum, ETWAS ZU ERREICHEN.

Öffentlichkeitsarbeit ist doch lediglich ein Oberbegriff für einen KANAL, um eine INFORMATION von einer Quelle an bestimmte EMPFÄNGER zu befördern.

Es muss somit ERST eine STRATEGIE geben und erst DANN folgt deren Umsetzung.
WER soll informiert werden?
WELCHE INFO soll ankommen?
WAS soll hierdurch ERREICHT werden? (Verhaltensänderung / Aktivität)

Das Problem hierbei ist jedoch, dass man über eine STRATEGIE sinnvoller Weise nicht all zu offen redet.

Und man darf AKTIVITÄT nicht mit EFFEKTIVITÄT verwechseln.
Wenn jemand 100.000 Unterschriften gegen das Schornsteinfeger-SONDER-Recht sammelt, wäre dies eine tolle Leistung. Aber würde dies auch etwas VERÄNDERN? Wenn einem Politiker die Aktenordner mit diesen 100.000 Unterschriften übergeben würden, wäre dessen Hauptproblem doch nicht, wie er das INTERESSE DIESER BÜRGER berücksichtigen kann. Sein Hauptproblem wäre die Frage, wo er noch Platz im Archiv findet, um die vielen Ordner los zu werden.

Und im Interview wird der Politiker erklären: "Wir nehmen die Sorgen und Wünsche der Bevölkerung sehr ernst und werden dieses wichtige Problem dem hierfür zuständigen Ausschuss zuleiten." Und kaum sind ein paar Jahre ist Land gegangen kommt die Antwort des Petitionsausschusses: "Die Aufrechterhaltung des hohen Standards an Betriebs- und Brandsicherheit der Feuerstätten in Deutschland läßt auch wirtschaftlich keine Alternative zur gewählten Regelung zu. Blah ... Blah ... Blah ..."

Wer also versuchen möchte, die 100.000 Unterschriften einzusammeln, mag sich ein Fleißkärtchen verdienen. Aber ÄNDERN wird er wohl leider kaum etwas. LOGIK und VERNUNFT haben die Politik bislang nicht bewegen können. Warum sollte dies gerade JETZT anders sein. Noch dazu, da ja die BERLINER Gesetzgebung zugeben müsste, 2008 MURCKS (SchfHwG) fabriziert zu haben.

Man KANN jedoch etwas ändern. Aber dazu muss man DEN SCHWACHPUNKT finden, an dem das SYSTEM verwundbar ist. Das war 2008 die EUROPÄISCHE UNION, die FREIEN WETTBEWERB im HANDWERK forderte. Das könnte ein VERWALTUNGS- oder VERFASSUNGSGERICHT sein, das die VERFASSUNG und das RECHT über die WIRTSCHAFTLICHEN INTERESSEN stellt. Das kann aber auch ein PROMINENTER sein, dessen Wohnung in Abwesenheit zwecks "Ersatzvornahme" geöffnet wurde. Das könnte ein leitender REDAKTEUR sein, der sich traut, das Abzock-System der Kehrbezirke tatsächlich mal ins FERNSEHEN oder ein führendes MAGAZIN zu bringen. Das können aber auch die vielen kleinen NADELSTICHE sein, wenn die Bürger BÜROKRATIE gegen die BÜROKRATEN anwenden und so den KEHRBEZIRKS-INHABERN den Spaß an deren SONDER-Stellung nehmen.

Die Frage ist folglich NICHT, wer Unterschriften einsammeln kann.
Die Frage ist, wer den WIRKSAMSTEN ANSATZPUNKT findet, um das KARTENHAUS dieses SONDER-Rechts zum EINSTURZ zu bringen.
« Letzte Änderung: 12.03.14, 23:42 von TWMueller »
Thomas W. Müller
Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform

Tel.: 0170 5258679
Mail: AKTUELL BITTE  KEINE MAILS
FORUM: http://sfr-reform.carookee.com/
Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt.

MooKraTeem

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Ausgezeichnet. Ich mag ihre Kommentare. Es ist gut, was sie machen.
« Letzte Änderung: 03.11.14, 10:20 von Datko »

Jörg Lengenberg

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Ich würde eine Aktion bei change.org vorschlagen um die Problematik vielen zu verdeutlichen und um auch viele Unterschriften zu generieren.

kbs

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Ich wäre dabei.

Flugblätter wären eine tolle Sache, aber ich trau mich ja nicht mal, bei meinen Nachbarn zu klingeln und von meinen eigenen Betrugserfahrungen zu berichten. Immer Angst vor dem Vorwurf von Verleumdung.
Vielleicht bin ich zu ängstlich.

Aber Fakt ist, dass ich keinen blassen Schimmer hatte, was Schornsteinfeger so alles fabrizieren, ich dachte tatsächlich, das wären ehrliche und freundliche Leute mit Anstand.
Bis ich halt selbst die Erfahrungen machte und aus allen Wolken fiel.
Hätte ich nie gedacht, sowas.

Und ich frage mich inzwischen auch: Wer hat dem Bezirksschornsteinfeger eigentlich gesagt, dass er weiterhin jedes Jahr zum Abgaswege-Messen kommen soll, nachdem es freie Schornsteinfegerwahl gibt? Ich wurde nie gefragt, ob ich ihn eigentlich weiterhin beauftragen will.