Autor Thema: Unkommentierte Presseberichte  (Gelesen 37786 mal)

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #30 am: 10.03.13, 14:05 »
Keine Glücksbringer; offener Streit unter Schornsteinfegern.

Quelle:
http://www.swp.de/crailsheim/lokales/region/Keine-Gluecksbringer;art5511,1890873

Datko

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Kluge Feger arbeiten frei
« Antwort #32 am: 10.03.13, 19:44 »
Zitat von: Südwest Pressse Online
...
In solchen Fällen hörten er und seine Mitarbeiter oft den gleichen Satz: "Wir haben schon einen Kaminkehrer." Für Heitzmann ist klar, wer damit gemeint ist: sein Kollege, Andreas Gagstatter aus Ilshofen-Niedersteinach. Der war Mitarbeiter von Heitzmanns Vorgänger Lothar Hagel. Nachdem Hagel in Ruhestand gegangen war, fegte Gagstatter weiter, nur eben nicht als Bezirksbevollmächtigter.
...

Warum sollte sich ein Schornmsteinfeger, wenn er auch nur halbwegs erahnt, was die Zukunft bringen wird, einen Kehrbezirk ans Bein binden? Warum Zeit mit einem Kehrbuch verplempern? Warum Kunden mit überflüssigen "Feuerstättenschauen" belästigen und verärgern? Warum "Behörde" spielen, wenn man doch als HANDWERKER einfach nur einen SERVICE anbieten will?

Die klugen Vertreter der Schornsteinfeger-Zunft machen sich JETZT wirklich selbständig. Sie verzichten auf einen Kehrbezirk oder geben diesen gar zurück. Sie investieren ihre Energie und Arbeitszeit lieben in den Aufbau eines zukunftsorientierten Unternehmens, das den potentiellen Kunden einen TATSÄCHLICHEN NUTZEN zu FAIREN KONDITIONEN bieten kann.

Und wenn die Bürger nach und nach erkennen, dass es überhaupt nicht in Ordnung sein kann, wenn das Vorschreiben einer Arbeit, deren Ausführung und zuletzt deren Kontrolle beim "bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger" praktisch unkontrolliert IN EINER HAND liegen soll, werden sie hoffentlich dem entgegenwirken. Denn die Hauseigentümer können ja zum Glück seit diesem Jahr den Gesetzgeber KORRIGIEREN.

Lassen wir den "Bezirksschornsteinfeger" noch etwas BEHÖRDE spielen. Je weniger HANDWERKLICHE Aufträge jedoch diese nebenberufliche Zivil-Behörde bekommt, um so eher wird den Schornsteinfegern der Spaß an ihren "Kehrbezirken" vergehen.

Und wenn man in o.a. Artikel u.a. auch liest, dass sich der "Bezirksschornsteinfeger" beschwert, dass sein FREIER Kollege so wenig Beanstandungen hat, dürfte allen logisch denkenden Hausbesitzern dämmern, dass es wohl besser ist, den eigenen Bezirksschornsteinfeger besser NICHT mehr als unbedingt notwendig ins Haus zu lassen. Warum soll man sich Probleme machen, die man mit einem FREIEN HANDWERKER nicht hat?
« Letzte Änderung: 10.03.13, 19:52 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #33 am: 16.03.13, 12:26 »
Ermittlungen gegen Schornsteinfeger ausgeweitet  :o

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/ermittlungen-gegen-schornsteinfeger-ausgeweitet-1.537813

Administrator: Joachim Datko: Danke,
ich habe einen Kommentar geschrieben, er ist unter dem online Artikel zu finden. Machen sie mit, schreiben sie Kommentare und/oder Leserbriefe.
« Letzte Änderung: 16.03.13, 13:44 von Datko »

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #34 am: 16.03.13, 12:28 »
Durchsuchung von Geschäftsräumen: Kartellverdacht gegen Schornsteinfeger  :o

http://www1.wdr.de/themen/politik/schornsteinfeger138.html

Datko

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #35 am: 16.03.13, 20:00 »
Durchsuchung von Geschäftsräumen: Kartellverdacht gegen Schornsteinfeger  :o

http://www1.wdr.de/themen/politik/schornsteinfeger138.html

Ich habe die folgenden beiden Kommentare auf der Seite des wdr am 16.03.13 eingetragen:

=====
Joachim Datko schrieb am 16.03.2013, 21:15 Uhr:

Abkassierer deutsche Schornsteinfeger --- nutzlose Beschäftigung, Monopolisten, Lobbyisten! ----- Dr. Dr. Horst Poller von Haus & Grund Württemberg hat die Schornsteinfeger ein Symbol für nutzlose Beschäftigung, für Monopolisten und für Lobbyisten genannt. ----- [...] ----- Schornsteinfeger da : ungefähr 40.000 Euro Schaden erursacht , Heizanlage brannte -- Siehe: (Link entfernt) ----- Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
=====
Joachim Datko schrieb am 16.03.2013, 19:57 Uhr:

Es liegt ein Fluch auf unserer modernen Heiztechnik, es ist die Habgier der deutschen Schornsteinfeger. --- Seit die nationalsozialistische Regierung 1935 deutschlandweit Bezirksschornsteinfeger eingeführt hatte, werden wir ausgebeutet. --- Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
« Letzte Änderung: 01.08.13, 13:52 von Datko »
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WAZ-Artikel - Stellungnahme per Mail
« Antwort #37 am: 03.04.13, 22:10 »
In o.a. Artikel fordert die Autorin zu Stellungnahmen auf. Ich habe der Redaktion daher folgende EMail gesendet:

Zitat von: EMail an WAZ-Redaktion
Sehr geehrte Frau Kleemann,

in Ihrem Beitrag "Kamin-Gesetz wirbelt Staub auf" weisen Sie auf die zum 01.01.2013 nunmehr vollständig in Kraft getretene neue Rechtslage hin.

Die Problematik der Kehrbezirke geht jedoch weit über die Frage hinaus, wie bequem es für einen Hauseigentümer sein kann, wenn Arbeiten nur von EINEM zuständigen Handwerker erledigt würden.

Wer sich mit den technischen Gegebenheit mal etwas näher befasst, kann selbst feststellen, dass viele der in der KÜO (Kehr- und Überüprüfungsordnung des BMWi) vorgeschriebenen Arbeiten und Kontrollen eher der WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG (und dem Erhalt der Kehrbezirke) dienen, als dass hierfür aus Gründen der Öffentlichen Sicherheit eine Notwendigkeit bestehen würde. Insbesonder bei modernen Erdgas-Heizungen ist ein Schornsteinfeger so notwendig, wie ein Heizer im Führerstand eines ICE.

Statt z.B. jährlich oder zweijährig eine "Abgaswegeüberprüfung" durch einen Schornsteinfeger (warum nicht auch durch z.B. einen Heizungsinstallateur?) vorzuschreiben, wäre ein preisgünstiges CO-Warngerät für die Bewohner viel hilfreicher. Angeblich soll doch einer Verstopfung in der Abgasabführung vorgebeugt werden. Derartigen Schadensfällen kann eine Kontrolle an einem Zufallstag im Jahr jedoch nicht sinnvoll begegnen. Am Freitag prüft der Schornsteinfeger, Schornstein frei. Am Samstag fängt ein Vogel an, im Schornstein ein Nest zu bauen. Am Sonntag kommt es zum seltenen Fall des kompletten Rückstaus verbunden mit einer ungenügenden Frischluftversorgung, die Bewohner versterben an CO-Vergiftung. Und ein Jahr später fimdet der SF die Leichen anlässlich seiner Pflichtkontrolle?

Ein denkbarer Schadensfall durch unvorhersehbare Ereignisse kann somit auch durch eine Besichtigung durch den SF nicht vermieden werden. Statt jedoch 50,- Euro für die Schein-Dienstleistung aufzuwenden, sollte der Hausbesitzer ein CO-Warngerät zum gleichen Preis anschaffen. Dieses bewahrt ihn an 365 Tagen im Jahr, an 24 Stunden täglich vor denkbaren CO-Vergiftungen. Etwas Technik statt viel Bürokratie.

Man sollte daher schon etwas genauer hinschauen, was Märchen und Angstmacherei aus WIRTSCHAFTLICHEN Interessen der Schornsteinfeger ist, und wo tatsächlich Gefahrenquellen SINNVOLL verringert werden können.

Und wenn der "bevollmächtigete Bezuirksschornsteinfeger" HOHEITLICH als BEHÖRDE z.B. die FEUERSTÄTTENBSCHEIDE erlassen soll, so muss doch bereits aus Gründen der Befangenheit abgelehnt werden, dass derjenige, der Art, Umfang und Termine bestimmt, genau daran anschliessend verdienen will. In allen anderen Bereichen des Rechts wäre eine derartige Verquickung von Interessen nicht denkbar. Hier sollten daher die Bürger den Gesetzgeber KORRIGIEREN. Wenn der bBSF als BEHÖRDE auftritt, sollte man dieser BEHÖDER keine handwerklichen Aufträge erteilen. Jeder Hausbesitzer kann somit selbst TRENNEN: BEHÖRDE hier - HANDWERKER da.

Die Trennung von STAAT und WIRTSCHAFT hat zudem weder etwas mit Sicherheit, noch mit der Qualität der einzelnen Handwerker zu tun. Wie in jedem Lebensbereich gibt es gute und schlechte Schornsteinfeger. Je geschützter durch Gesetz und Kehrbezirk jedoch ein Anbieter agieren darf, umso schneller werden SERVICE, QUALITÄT und FREUNDLICHKEIT vergessen. Aus dem Handwerker wird dann schnell ein selbstherrlicher kleiner BEZIRKS-FÜRST.

In einer FREIHEITLICH DEMOKRATISCHEN Gesellschaft sollte man darauf achten, dass STAAT und WIRTSCHAFT nicht zu sehr verwoben sind. Auch die Schornsteinfeger sollten sich daher entscheiden, ob sie zukünftig Aufsichtsmitarbeiter einer Behörde oder selbständige Gewerbetreibende im Handwerk sein wollen. Eierlegende Wollmilchsäue gehören in die Märchen-, aber nicht in die Gesetz-Bücher.

Wenn Sie Spaß haben, sich mal etwas näher mit weiteren Problemen dieses SONDER-Rechts zu befassen, wären vielleicht folgende Positionspapiere für Sie informativ:
http://www.sfr-reform.de/files/SFR_PP_Status_bBSF.pdf
http://www.sfr-reform.de/files/SFR_PP_SchfHwG_P1.pdf

Für Rückfragen oder ergänzende Stellungnahmen stehe ich Ihnen gern per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Aktion SchornsteinFegerRechts-Reform
Thomas W. Müller
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« Letzte Änderung: 03.04.13, 22:43 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Re: WAZ-Artikel - Stellungnahme per Mail
« Antwort #38 am: 04.04.13, 05:28 »
In o.a. Artikel fordert die Autorin zu Stellungnahmen auf. Ich habe der Redaktion daher folgende EMail gesendet:
[...]

Danke für Ihr Engagement!

- Es bleibt die Bitte an alle Opfer des deutschen Schornsteinfegersystems, sich an der Öffentlichkeitsarbeit zu beteiligen. Leserbriefe an die Redaktionen und/oder Kommentare unter den online-Artikeln zum Schornsteinfegerproblem helfen unser Anliegen in der Öffentlichkeit darzustellen.

- Herr Müller schreibt in seinem Profil als persöhnlichem Text  Wir sind die Summe vieler Ichs. Helfen wir zusammen, die Schornsteinfegergesetzgebung ist ein Anachronismus.


« Letzte Änderung: 04.04.13, 10:12 von Datko »
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Re: WAZ-Artikel - Stellungnahme per Mail
« Antwort #39 am: 04.04.13, 20:56 »
In o.a. Artikel fordert die Autorin zu Stellungnahmen auf. Ich habe der Redaktion daher folgende EMail gesendet:

Zitat von: EMail an WAZ-Redaktion
Sehr geehrte Frau Kleemann,

in Ihrem Beitrag "Kamin-Gesetz wirbelt Staub auf" weisen Sie auf die zum 01.01.2013 nunmehr vollständig in Kraft getretene neue Rechtslage hin.

Die Problematik der Kehrbezirke geht jedoch weit über die Frage hinaus, wie bequem es für einen Hauseigentümer sein kann, wenn Arbeiten nur von EINEM zuständigen Handwerker erledigt würden.

Wer sich mit den technischen Gegebenheit mal etwas näher befasst, kann selbst feststellen, dass viele der in der KÜO (Kehr- und Überüprüfungsordnung des BMWi) vorgeschriebenen Arbeiten und Kontrollen eher der WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG (und dem Erhalt der Kehrbezirke) dienen, als dass hierfür aus Gründen der Öffentlichen Sicherheit eine Notwendigkeit bestehen würde. Insbesonder bei modernen Erdgas-Heizungen ist ein Schornsteinfeger so notwendig, wie ein Heizer im Führerstand eines ICE.

Statt z.B. jährlich oder zweijährig eine "Abgaswegeüberprüfung" durch einen Schornsteinfeger (warum nicht auch durch z.B. einen Heizungsinstallateur?) vorzuschreiben, wäre ein preisgünstiges CO-Warngerät für die Bewohner viel hilfreicher. Angeblich soll doch einer Verstopfung in der Abgasabführung vorgebeugt werden. Derartigen Schadensfällen kann eine Kontrolle an einem Zufallstag im Jahr jedoch nicht sinnvoll begegnen. Am Freitag prüft der Schornsteinfeger, Schornstein frei. Am Samstag fängt ein Vogel an, im Schornstein ein Nest zu bauen. Am Sonntag kommt es zum seltenen Fall des kompletten Rückstaus verbunden mit einer ungenügenden Frischluftversorgung, die Bewohner versterben an CO-Vergiftung. Und ein Jahr später fimdet der SF die Leichen anlässlich seiner Pflichtkontrolle?

Ein denkbarer Schadensfall durch unvorhersehbare Ereignisse kann somit auch durch eine Besichtigung durch den SF nicht vermieden werden. Statt jedoch 50,- Euro für die Schein-Dienstleistung aufzuwenden, sollte der Hausbesitzer ein CO-Warngerät zum gleichen Preis anschaffen. Dieses bewahrt ihn an 365 Tagen im Jahr, an 24 Stunden täglich vor denkbaren CO-Vergiftungen. Etwas Technik statt viel Bürokratie.

Man sollte daher schon etwas genauer hinschauen, was Märchen und Angstmacherei aus WIRTSCHAFTLICHEN Interessen der Schornsteinfeger ist, und wo tatsächlich Gefahrenquellen SINNVOLL verringert werden können.

Und wenn der "bevollmächtigete Bezuirksschornsteinfeger" HOHEITLICH als BEHÖRDE z.B. die FEUERSTÄTTENBSCHEIDE erlassen soll, so muss doch bereits aus Gründen der Befangenheit abgelehnt werden, dass derjenige, der Art, Umfang und Termine bestimmt, genau daran anschliessend verdienen will. In allen anderen Bereichen des Rechts wäre eine derartige Verquickung von Interessen nicht denkbar. Hier sollten daher die Bürger den Gesetzgeber KORRIGIEREN. Wenn der bBSF als BEHÖRDE auftritt, sollte man dieser BEHÖDER keine handwerklichen Aufträge erteilen. Jeder Hausbesitzer kann somit selbst TRENNEN: BEHÖRDE hier - HANDWERKER da.

Die Trennung von STAAT und WIRTSCHAFT hat zudem weder etwas mit Sicherheit, noch mit der Qualität der einzelnen Handwerker zu tun. Wie in jedem Lebensbereich gibt es gute und schlechte Schornsteinfeger. Je geschützter durch Gesetz und Kehrbezirk jedoch ein Anbieter agieren darf, umso schneller werden SERVICE, QUALITÄT und FREUNDLICHKEIT vergessen. Aus dem Handwerker wird dann schnell ein selbstherrlicher kleiner BEZIRKS-FÜRST.

In einer FREIHEITLICH DEMOKRATISCHEN Gesellschaft sollte man darauf achten, dass STAAT und WIRTSCHAFT nicht zu sehr verwoben sind. Auch die Schornsteinfeger sollten sich daher entscheiden, ob sie zukünftig Aufsichtsmitarbeiter einer Behörde oder selbständige Gewerbetreibende im Handwerk sein wollen. Eierlegende Wollmilchsäue gehören in die Märchen-, aber nicht in die Gesetz-Bücher.

Wenn Sie Spaß haben, sich mal etwas näher mit weiteren Problemen dieses SONDER-Rechts zu befassen, wären vielleicht folgende Positionspapiere für Sie informativ:
http://www.sfr-reform.de/files/SFR_PP_Status_bBSF.pdf
http://www.sfr-reform.de/files/SFR_PP_SchfHwG_P1.pdf

Für Rückfragen oder ergänzende Stellungnahmen stehe ich Ihnen gern per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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Hallo Herr Müller,
Ihren wunderbaren Text würde ich mir gerne auf dem Tisch von Herrn Reitz (Chefredakteur der WAZ) vorstellen (zentralredaktion@waz.de) Meine Bitte an einen der zuständigen Redakteure die Abzocke der Bez.-Schornsteinfeger öffentlich zu machen wurde abgelehnt. Ich sollte stattdessen einen Leserbrief formulieren, dies habe ich abgelehnt weil ich eine öffentliche Diskussion wollte. Zumal die WAZ sich immerwieder angeblich der Probleme der Bürger annimmt. Vielmehr hoffiert man einen bekannten Essener Bezirkschornsteinfeger und widmete ihm 1/2 Seite mit Foto und sehr wohlmeinenden Text. Genau dieser SF schickte mir vor einiger Zeit eine HorrorRechnung über fast 200 € und antwortet nicht auf meine schriftlichen Beschwerden.

Datko

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Re: WAZ-Artikel - Stellungnahme per Mail
« Antwort #40 am: 05.04.13, 04:29 »
Hallo Herr Müller,
Ihren wunderbaren Text würde ich mir gerne auf dem Tisch von Herrn Reitz (Chefredakteur der WAZ) vorstellen (zentralredaktion@waz.de) Meine Bitte an einen der zuständigen Redakteure die Abzocke der Bez.-Schornsteinfeger öffentlich zu machen wurde abgelehnt. Ich sollte stattdessen einen Leserbrief formulieren, dies habe ich abgelehnt weil ich eine öffentliche Diskussion wollte. Zumal die WAZ sich immerwieder angeblich der Probleme der Bürger annimmt. Vielmehr hoffiert man einen bekannten Essener Bezirkschornsteinfeger und widmete ihm 1/2 Seite mit Foto und sehr wohlmeinenden Text. Genau dieser SF schickte mir vor einiger Zeit eine HorrorRechnung über fast 200 € und antwortet nicht auf meine schriftlichen Beschwerden.

Falls Sie Abonnent sind und auf die WAZ nicht süchtig, könnten Sie eine Abopause einlegen.
Einfach kündigen!

Bei vielen Zeitungen ruft der Vertrieb an und fragt nach, warum man gekündigt hat. Da kann man ja seine Bedingungen für ein neues Abo stellen, es ist nicht unsere Aufgabe Zeitungen zu finanzieren, die gegen unsere Interessen arbeiten. Die Bezahlzeitungen verlieren seit Jahren massiv Leser, da zählt jedes Abo.
Siehe z.B. http://cdn.grin.com/images/preview-object/document.166378/e838495e723ca43c01e69d751298de1e_LARGE.png

Ich hatte die Lokalzeitung gekündigt, weil das katholische Getue für mich unerträglich wurde. Der Schornsteinfegerkäse in unserer Lokalzeitung hatte mich auch genervt.
« Letzte Änderung: 05.04.13, 10:28 von Datko »
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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #41 am: 05.04.13, 20:13 »
Ja, ich habe ein Abo. Eine Kündigung führt aber leider bei diesem Verein nicht zu besseren Einsichten. Die Truppe die sich nach einer Abo-Kündigung meldet hat intern nichts zu melden und deshalb ändert sich da nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Wir haben dann später wieder ein Abo gemacht - meine Frau will einfach nicht auf Ihre morgendiche Zeitung verzichten. Allerdings ist sie diesmal auch richtig sauer - mal sehen, vielleicht geht heute die Kündigung raus.

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #42 am: 06.04.13, 05:29 »
Ja, ich habe ein Abo. Eine Kündigung führt aber leider bei diesem Verein nicht zu besseren Einsichten. Die Truppe die sich nach einer Abo-Kündigung meldet hat intern nichts zu melden und deshalb ändert sich da nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Wir haben dann später wieder ein Abo gemacht - meine Frau will einfach nicht auf Ihre morgendiche Zeitung verzichten. Allerdings ist sie diesmal auch richtig sauer - mal sehen, vielleicht geht heute die Kündigung raus.

- Gerade der Vertrieb kann der Redaktion sagen, wer die Gehälter der Journalisten Monat für Monat zahlt und für die Anzeigenkunden wichtig ist.
- Man kann ja nach einer kurzen Pause, von z.B. eine halben Jahr, wenn das Geld für den teuren Schornsteinfeger an der Zeitung eingespart ist, wieder ein Abo bestellen.
- Unserem Widerstand würde eine Kündigung helfen, wenn wir sie anonymisiert, als gutes Beispiel, ins Forum stellen könnten.
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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #43 am: 07.04.13, 19:12 »
Ja, ich habe ein Abo. Eine Kündigung führt aber leider bei diesem Verein nicht zu besseren Einsichten. Die Truppe die sich nach einer Abo-Kündigung meldet hat intern nichts zu melden und deshalb ändert sich da nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Wir haben dann später wieder ein Abo gemacht - meine Frau will einfach nicht auf Ihre morgendiche Zeitung verzichten. Allerdings ist sie diesmal auch richtig sauer - mal sehen, vielleicht geht heute die Kündigung raus.

- Gerade der Vertrieb kann der Redaktion sagen, wer die Gehälter der Journalisten Monat für Monat zahlt und für die Anzeigenkunden wichtig ist.
- Man kann ja nach einer kurzen Pause, von z.B. eine halben Jahr, wenn das Geld für den teuren Schornsteinfeger an der Zeitung eingespart ist, wieder ein Abo bestellen.
- Unserem Widerstand würde eine Kündigung helfen, wenn wir sie anonymisiert, als gutes Beispiel, ins Forum stellen könnten.

Sorry, meine Frau will nicht auf ihre Morgenlektüre verzichten. Ich persönlich glaube auch nicht so recht an Erfolg durch Kündigung weil die WAZ bekanntlich auch gaaanz dick im übrigen Mediengeschäft (TV etc.) drin steckt. Dieser "Familienbetrieb" zählt zu den reichsten und mächtigsten in Deutschland und hat im Laufe der Jahre alle konkurierenden Blätter im Ruhrgebiet geschluckt. Alles wo hier nicht WAZ draufsteht ist trotzdem WAZ drin. Ich lasse mir trotzdem etwas einfallen um diesen ignoranten "Menschenfreunden" meine Meinung zu geigen. Bitte ein bischen Geduld.

Gerd aus Strausberg

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Re: Unkommentierte Presseberichte
« Antwort #44 am: 09.04.13, 20:42 »
Das Lobby-Gesetz tritt mit 1.1.2013 in Kraft   :-\


Quellenangaben:

http://vergabeblog.manz.at/2012/12/das-lobby-gesetz-tritt-mit-1-1-2013-in-kraft/

http://derstandard.at/1353208416894/Lobbyinggesetz-schafft-alles-andere-als-Transparenz

Sind nicht auch die Schornsteinfeger Lobbyisten? Haben sie es in den letzten Jahrzehnten nicht hervorragend verstanden, die Politiker und die Bevölkerung an der Nase herumzuführen. Haben sie nicht Politik gemacht, haben sie nicht Politiker eingewickelt und für sich eigene Gesetze gesichert, zu ihrem Wohl? Sieht man kaum einen Presseauftritt eines Politikers und nicht mindestens ein Kopf mit Zylinder schiebt sich in die Kamera um auf sich und seine Zunft aufmerksam zu machen? Man sieht es!