Autor Thema: Gasheizung - Brennwert-Technik - gegen Schornsteinfeger  (Gelesen 2065 mal)

Vordenker

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Hallo Datko, die Abzocke der SF kann gestoppt werden. Wenn wir wollen, dann können wir einen Skandal lostreten, der dem VW-Skandal nicht nachsteht. Ich habe beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Ich habe 2011 eine neue Brennwert-Therme angeschafft und an meien BSM folgendes geschrieben: 
 Ich zitiere:
„Meine neue Heizung hat überhaupt keinen Schornstein mehr. Er wurde in ein Ansaugrohr für die Verbrennungsluft umfunktioniert. Ich bin gespannt, mit welcher Fachkompetenz Sie aus dem Ansaugrohr für Luft, einen Schornstein machen, um vorgeben zu können, dass es daran etwas zu fegen gibt.“

In den stillgelegten Schornstein meiner konventionellen Gasheizung ließ ich einen "Wärmeübertrager mit einer Abwasseranlage" für die Vorwärmung der Verbrennungsluft einbauen.
Ein Wärmeübertrager ist ein Apparat, der thermische Energie von einem Stoffstrom auf einen anderen überträgt.
https://www.google.de/#q=w%C3%A4rmetauscher
10 Monate später im März 2012 stand ich vor Gericht. Nach der Gerichtsverhandlung hat er mich mit einem FSB überrumpelt, worin er den nicht überprüfungspflichtigen Wärmeübertrager als eine nach §1(1) überprüfungspflichtige  "Abgasanlage" bezeichnet hat. Im Juni 2015 wiederholte er die Überrumpelung, so dass ich vor Ablauf der 4-Wochenfrist Klage einreichen konnte. Ich bin ganz sicher, dass mein BSM aus der Nummer nicht heil herauskommen kann, denn an Brennwert-Thermen gibt es keine einige gesetzlich vorgeschriebene SF-Arbeit, die nur ein gelernter SF durchführen darf.
Dazu muss man wissen, dass es in Deutschland rund 20 Millionen Gasheizungen gibt, die in absehbarer Zeit alle auf Brennwert-Technik umgestellt sein werden. Angenommen der BSM kassiet im Durchschnitt 50 €/Jahr, dann ergibt dies 1 Miliarde Euro für 7810 SF-Bezierke mi je einen BSM. Das ergibt für jeden BSM eine Dauerrente rund 128.000 Euro/Jahr, für "Abgasanlagen" die es nur auf dem Papier der selber erlassenen Feuerstättenbescheide existieren.
Ich werde meinen Fall durchziehen und darüber berichten. Ich habe übrigens meine Aufsichtsbehörde in Verlegenheit gebracht, indem ich mich geweigert habe meinen BSM zu beauftragen, weil ich ihn mit meinem Auftrag nicht zum Monopolisten machen wollte. Deshalb habe ich darum gebeten, dass die Behörde ihn nicht gegen, sondern mit meinem Willen beauftragen möge. Die Behörde hat gekniffen und hat einen Kollegen als "neutralen Fachmann" vermittelt, der aufgrund des manipulierten Feuerstättenbescheids eine manipulierte Rechnung geschrieben hat. Der wird jetzt auch Schwierigkeiten bekommen.
Wenn Sie wollen kann ich Ihnen das Aktenzeichen der Verwaltungssache geben, vielleicht gibt es Interessenten im Forum, die wissen man Einsicht in die Gerichtsakte bekommt.
MfG Vordenker
 

« Letzte Änderung: 28.11.15, 19:58 von Datko »

Frischwind

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Gutes Neues,
sehr interessant, bin gespannt wie es weiter geht !!!
« Letzte Änderung: 03.01.16, 10:46 von Datko »

gartenkamin

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Hallo an Alle
Erst nach dem Gerichtsurteil ist man schlauer.
Musste die Erfahrung machen, dass sich die Behörden (insb. Verwaltungsgericht) gegenseitig schützen.
Siehe im Forum: Schornsteinfeger Bauabnahme - VG Urteil zum Gartenkamin im Wintergarten.
Erst die obere Bauaufsicht (Innenministerium) und die Schornsteinfegeraufsicht (Wirtschaftsministerium) konnten der absurden Argumentation Einhalt gebieten.
mfg

Administrator: Joachim Datko:
Siehe: http://www.kontra-schornsteinfeger.de/forum/schornsteinfeger-bauabnahme/vg-urteil-zur-installation-eines-gartenkamins-im-wintergarten
« Letzte Änderung: 03.01.16, 12:54 von Datko »