Autor Thema: Streit mit dem Kaminkehrer  (Gelesen 3155 mal)

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Streit mit dem Kaminkehrer
« am: 18.10.11, 13:44 »
Ab 2013 können sich Hausbesitzer ihren Schornsteinfeger aussuchen. Und dieser Tag kann sowohl für Bezirksschornsteinfegermeister Bernd Dupont als auch für den Frömerner Hausbesitzer Christian Schimmel gar nicht schnell genug kommen.   

Ein Streit um die Kehr- und Messarbeiten ist zwischen dem Hausbesitzer und dem Schornsteinfeger entbrannt. „Vor zwei Jahren habe ich einen neuen Heizungskessel bekommen. Ohne mich vorher zu informieren, wollte der Schornsteinfeger eine Neuabnahme machen. Dabei hatte ich ihn gebeten, mich stets vorher zu informieren, wenn Arbeiten notwendig sind. Der kreuzt einfach auf und steigt aufs Dach, das finde ich nicht in Ordnung“, schildert Schimmel seine Sicht der Dinge. Beim letzten Zusammentreffen der beiden Kontrahenten soll Dupont sich geweigert haben, die Mess- und Kehrarbeiten zum gleichen Termin durchzuführen, behauptet Schimmel. Da seine Heizung zu der Zeit kein Öl gehabt habe und außer Betrieb gewesen sei, habe er die Messarbeiten verweigert.

Dupont entlockt diese Schilderung allerdings nur ein Kopfschütteln: „Ich muss mich an die gesetzlichen Grundlagen halten. Und die sind im Schornsteinfeger-Handwerksgesetz festgelegt“, sagt er. Demnach muss der Schornsteinfegermeister einen Feuerstättenbescheid erstellen. Und dafür ist die Messung erforderlich. „In dem Gesetz steht genau, wann was zu tun ist“, so Dupont. Kehr- und Messarbeiten führen er und seine Kollegen ohnehin seit ein paar Jahren immer zusammen durch, sagt er. Die Schilderungen Schimmels seien schlicht und ergreifend unwahr, so Dupont.


http://www.hellwegeranzeiger.de/lokales/froendenberg/art14334,1440851

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« Letzte Änderung: 18.10.11, 13:46 von freieschornsteinfegerwahl »