Autor Thema: Ist die Absahne Rechtskräftug ?  (Gelesen 2460 mal)

vilko

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Ist die Absahne Rechtskräftug ?
« am: 03.01.13, 15:21 »
Ich wollte einen Ofen einbauen.
Der Schornsteinfeger ist ca. 12-13 Minuten da gewesen. Beratung war sehr schecht.
Wollte von Wanddurchfühungen nichts wissen. Hat den einbau untersagt.
Schickt letzt eine Rechnung:
Bauzustandsbesichtigung                      7,58,-
Fahrtpauschale                                     8,28,-
alles noch zu akzeptieren, aber
Kehr- und Überprüfungsarbeiten je Arbeitsminuten
30 Min ?                                              24,24,-  ?
Er hat doch garnicht den Schornstein gekehrt usw. Ist das eine Korrekte Rechnung?
Droht auch noch, obwohl der Ofen überhaupt nicht eingebaut ist.


Stimmt das wirklich, das das Gesetz aus der Nazizeit ist ???
Unglaublich

**************

Administrator : Joachim Datko : Die Rechnung wurde uns am 07.01.13 per e-mail zugeschickt: Hier ein anonymisierter Ausschnitt:

« Letzte Änderung: 07.01.13, 12:17 von Datko »

TWMueller

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Re: Ist die Absahne Rechtskräftug ?
« Antwort #1 am: 03.01.13, 21:10 »
Der Schornsteinfeger ist ca. 12-13 Minuten da gewesen.

Zahlen Sie 15,86 Euro und warten Sie ab, was dann passiert.
Wenn er tatsächlich nur so kurz da war, dürfte es ihm schwer fallen, die berechneten 30 Minuten zu belegen / beweisen.

Leider fühlen sich manche bBSF (bevollmächtigte Bezirks-Schornsteinfeger) wie ein KEINES BAUAMT (und wie ein selbstherrlicher Fürst im eigenen Land).
Es dürfte sich auf jeden Fall lohnen, mal mit einem OFENBAUER zu sprechen. Der dürfte / sollte die BAU-Vorschriften im jeweiligen Bundesland auch kennen. Wenn der einen Einbau für zulässig erachtet, könnte man es auf einen Streit mit dem bBSF bei der Abnahme ankommen lassen. Notfalls müssten dann TECHNISCHE Vorgaben und Vorschriften vor Gericht auf deren Einhaltung geprüft werden. Als BEHÖRDE ist der bBSF an RECHT und GESETZ gebunden und zur NEUTRALITÄT verpflichtet. WILLKÜRLICHE Machtspielchen müssen nicht akzeptiert werden und sollten (bei hinreichendem Nachweis der TECHNISCHEN Erfordernisse) per DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE gerügt werden.

Aber, wie gesagt, erst mal einen ANDEREN Fachmann fragen. Es könnte ja sein, dass tatsächlich nachvollziehbare Gründe bestehen, die gegen den ersten Plan sprechen. Ein guter BERATER würde in einem solchen Fall versuchen, mit seinem Klienten ALTERNATIVEN zu erarbeiten, wie rechtskonform und sicher dennoch ein Ofen realisiert werden kann.
« Letzte Änderung: 03.01.13, 21:12 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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