Autor Thema: Was wird nach 2012 aus den Schornsteinfegern?  (Gelesen 32765 mal)

Gerd aus Strausberg

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Re: Was wird nach 2012 aus den Schornsteinfegern?
« Antwort #30 am: 03.03.13, 22:28 »
Wegen Unstimmigkeiten komplett zurückgezogen  :(    :'(   !

Begründung: Ich habe keine Texte übernommen   :o ,  nur kommentiert, bzw. nur kurze Meinungen des Kehrbezirksinhabers auch als solche "(Zitat)" gekennzeichnet. Wen es interessiert, der kann den Beitrag, der mir so gut wie komplett gelöscht wurde, demnächst ab heute im Forum von Herrn Schleidt lesen.


Administrator : Joachim Datko : Falls ich Texte gelöscht habe, die nicht unter fremdes Copyright fallen, dann war dies unabsichtlich, es tut mir leid!

Gästebuch (Forum) von Herrn Schleidt: http://www.guestbook4you.de/gb.php?user=gschleidt
Herr Schleidt ist Mitglied der Interessengemeinschaft für ein zeitgemäßes Schornsteinfegerwesen
« Letzte Änderung: 04.03.13, 21:25 von Gerd aus Strausberg »

TWMueller

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Re: Was wird nach 2012 aus den Schornsteinfegern?
« Antwort #31 am: 04.03.13, 17:27 »
Ich kann nicht beurteilen, wer welchen Text(-Teil) verfaßt und geschrieben hat. Spielt auch nicht die große Rolle. Entscheidend beim Eintrag von [Gerd aus Strausberg] ist die Nachricht, dass ein soeben zum "bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger" Ernannter, bereits nach kurzer Zeit seinen Bezirk wieder zurückgegeben hat.

Zitat
Doch er hat das Desaster schnell erkannt und dann „aus Gründen der Wirtschaftlichkeit“, wie er selbst sagt, den Bezirk schnell wieder abgegeben. Brechen die eingeplanten und früher per Gesetz verpflichteten Kunden weg, dann kann man „diese Arbeitsausfälle … nicht einfach ausgleichen."

Schau mal an, der ERSTE, der begriffen hat, dass die Bestellung zum bBSF zukünftig weder eine Einkommensgarantie darstellt, noch einen Vorteil bietet.

Die Schornsteinfeger, die auch nur halbwegs wirtschaftlich und ergonomisch denken, müssten selbst zum Ergebnis gelangen, dass die "Betreuung" eines KEHR-BEZIRKS zwar viel Arbeit macht, jedoch ansonsten eher kontra-produktiv ist. Das Geld wird an anderer Stelle verdient und dort braucht man eben keinen halbstaatlichen Titel mehr. Der "Bezirksschornsteinfeger" macht sich mit Feuerstättenschau, Reklamationen, Feuerstättenbescheid und Meldungen verpaßter Termine mehr und mehr unbeliebt bei der Bevölkerung. Ein FREIER Handwerker hingegen kann FÜR seine Kunden da sein (wenn er denn will). Und sind in einem halben oder ganzen Jahr erst mal die noch im Kopf verhafteten Bezirks-Bindungen am Wegbrechen, werden diejenigen das Hauptgeschäft machen, die bereits jetzt, frühzeitig umdenken und die alten Strukturen verlassen.

Und auch den Hauseigentümern muss die Meldung doch etwas sagen. Sie haben jetzt endlich die Macht und die Möglichkeit, die SONDER-Funktion eines "bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers" UNATTRAKTIV zu machen. Wer als BEHÖRDE Feuerstättenbescheide erlassen will, sollte eben NICHT mit der Abarbeitung der hierin vorgeschriebenen Arbeiten BEAUFTRAGT werden. Wo immer möglich, sollten die Bürger fortan die MAUSCHELEIEN der Politiker mit der Feger-Lobby KORRIGIEREN und selbst im Kopf und durch ihr PRAKTISCHES HANDELN zu einer Trennung von STAAT und WIRTSCHAFT beitragen.

Denn Eines dürfte auch sicher sein, wenn mehr und mehr Schornsteinfeger lieber FREI denn als HANDWERKER-BEHÖRDE arbeiten wollen, wird die Politik und die Verwaltung das jetzige System der KEHR-BEZIRKE wohl nicht mehr lange aufrecht erhalten. JEDER, der daher den BEZIRKSSCHORNSTEINFEGERN den HANDWERKLICHEN Umsatz entzieht, trägt dazu bei, dieses EINMALIGE SONDER-RECHT für SCHORNSTEINFEGER endgültig zu beerdigen.

« Letzte Änderung: 04.03.13, 17:29 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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