Autor Thema: Seite um Petitionen zu starten  (Gelesen 9311 mal)

perseus

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Seite um Petitionen zu starten
« am: 03.07.13, 12:18 »
Hier der Seite auf der gut Petition gestartet werden können

Bei den Schofis wäre doch wohl noch einiges zu tun - leider bin ich rechtlich nicht bewandert, um hier etwas zu beginnen  :'( - villeicht einer der Moderatoren ?



https://www.openpetition.de/

TWMueller

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Und auch Wahlbewerber ansprechen
« Antwort #1 am: 03.07.13, 21:58 »
PETITIONEN sind ein Mittel, die Politik auf Anliegen der Bürger aufmerksam zu machen. Das Problem ist nur, dass die Politik über mehr als 75 Jahre ein SONDER-Recht geschaffen und geduldet hat und sie aus dieser Falle kaum ohne Gesichtsverlust wieder herauskommt.

Das wegen der Dienstleistungsfreiheit im Handwerk von der EU seinerzeit eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren war 2008 gut geeignet, die "Schuld" am Verlust des Kehr-MONOPOLS Europa in die Schuhe zu schieben. So richtig getraut haben sich die Parteisoldaten dann jedoch doch nicht. Und so wurde mit dem SchfHwG mehr verschlimmbesserte Bürokratie geschaffen. Es steht zu vermuten, dass kaum einer der Politiker, die dann im Deutschen Bundestag das Gesetz verabschiedet haben, überhaupt erkannt haben, welche praktishcen und rechtlichen Fragen hier berührt werden.

Aber SIE können das ja vielleicht selbst einmal testen.
Demnächst werden landauf und landab wieder die Wahlstände der Parteien aufgebaut. Mit nichtssagenden Slogans werden Wahlkampfveranstaltungen abgehalten werden. Gehen SIE doch mal zu einem Infostand oder sprechen SIE Ihren Direktkandidaten doch mal an.

Machen Sie es der Politik nicht zu schwer. Fragen Sie doch einfach nur, warum wir neben der allgemeinen Verwaltungsstruktur auch noch KEHRBEZIRKE brauchen. Fragen Sie, welchen Rechtsstatus der Kehrbezirks-Verwalter eigentlich haben soll. Soll das eine BEHÖRDE sein, die HOHEITLICH verwaltet und Verwaltungsakte (Feuerstättenbescheide) erläßt? Oder dürfen sich hier HANDWERKER selbst kontrollieren?

Und warum darf eigentlich ein Hausbesitzer nicht selbst den Besen schwingen? Immerhin ist im Feuerstättenbescheid ja zusätzlich eine "Abgaswegeüberprüfung" vorgeschrieben. Wird hierbei festgestellt, dass ein Schornstein verrußt ist, könnte das Fegen zur Auflage gemacht werden. Aber PFLICHT-FEGEN als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Spezial-Gebäudereiniger?

Und sollte Ihr Wahlbewerber tatsächlich schon mal was von Kehrbezirken und Feuerstättenbescheiden gehört haben, fragen Sie ergänzend doch mal nach dem gesetzgeberichen Sinn der FEUERSTÄTTENSCHAU. Die Sicherheit ist ja bereits durch die regelmäßigen Kehr- und Prüfarbeiten nach FSB gewährleistet. Was also soll die KONTROLLE DER KONTROLLEN ?

Notieren Sie am besten den Namen des Wahlbewerbers und dessen Antworten in groben Zügen. Solle er oder sie dann tatsächlich in das nächste Parlament einziehen, kann man ja durchaus mal nachhaken.
« Letzte Änderung: 03.07.13, 22:04 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #2 am: 31.07.13, 12:25 »
Hallo Admin,

mit entsetzen habe ich von der neuen Abzocke der Schornis gehört.
Ich bin Mod in einem Holzvergaser Forum. Seit 2005 besitze ich einen Holzvergaser. Durch ständige Verbesserungen am Kessel versuchen wir den Wirkunsgrad und auch die Umweltbelastung zu verbessern. Durch Verbesserungen bin ich von 190° auf 130° Abgastemperatur runter. Mit feuchtem Holz erreicht man so etwas niemals. Unser Schorni ist zufrieden, wenn er kehrt.
Ich möchte den Heizer sehen der nasses Holz in  Wärme umsetzt. Das teure feuchte/nasse Holz  bringt doch einen Wirkungsgrad  und Wärme die fast gegen Null geht.  Da wird er bestimmt mit einem Gaser/Öler billiger seine Wohnung warm bekommen. 
Es mag Ausnahmen geben, die sich aber in Grenzen halten. Wenn man durch die ländlichen Ortschaften fährt sehe ich fast nur ein leichtes weißes Fähnchen wenn überhaupt und wenn man zu Fuß ist riecht  man Holz.
Aber zurück zur Überschrift.
Kann nicht eine solche Petiton hier verfasst werden damit sie jeder kopieren/weiterleiten kann und andere Holzheizer sich anschließen (gemeinsam sind wir stark).
Wenn man dieser Zunft nichts entgegenstellt werden sie sich immer mehr ausdenken. Es gibt schon Schornis die verbieten das man zum anzünden ein Stck Zeitungspapier verwendet weil die Druckerschwärze giftig sei.
MfG Jörgen

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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #3 am: 31.07.13, 14:30 »
Kann nicht eine solche Petiton hier verfasst werden damit sie jeder kopieren/weiterleiten kann und andere Holzheizer sich anschließen (gemeinsam sind wir stark).

Wurde bereits versucht. Siehe "AKTIONEN". Einige Eingaben sind auch noch anhängig. Vor der anstehenden Bundestags-WAHL scheint es jedoch wenig sinnvoll, Neues in Richtung Parlament zu starten.

Es wäre jedoch sehr sinnvoll, wenn ergänzend zu den RECHTLICHEN Aspekten, die z.T. schon gut dargestellt wurden, nunmehr auch die TECHNISCHEN Gesichtspunkte stärker angegangen würden. Da die Anzahl vorgeschriebener Kehrungen und die Fristen für Pflichtkontrollen in der KÜO als Verordnung (und nicht als Gesetz) festgelegt sind, kann man diese vor JEDEM Gericht als "unverhältnismäßig" angreifen. Allein, es bedarf entsprechender Belege oder Gutachen. Und hierzu wäre es schon hilfreich, wenn technische Erfahrungen oder Kontaktadressen von Sachverständigen weitergegeben werden.

Vielleicht kann ja mal jemand ausrechnen, wieviel Kubikmeter Holz / Kohle / Erdöl überhaupt verbrannt werden müssen, bevor nach einer erfolgten Kehrung wieder ein so starker Russ-Belag im Schornstein entstehen kann, dass überhaupt ein Entzündungsrisiko besteht. Es wäre aber auch hilfreich, wenn ein "Fachmann" mal beurteilen würde, wie sich unterschiedliche Bauarten von Feuerstätten und Heizungen auf ein Brandrisiko auswirken. Usw.

Wenn der Schornsteinfeger oder dessen "Aufsichtsbehörde" dann wieder pauschal die "Öffemtliche Sicherheit" bemüht und Kaminbrände oder CO-Tote an die Wand malt, wäre es schön, mit technisch belegten Daten oder Statistiken dagegen halten zu können.
« Letzte Änderung: 31.07.13, 14:32 von TWMueller »
Thomas W. Müller
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #4 am: 31.07.13, 15:20 »
Es ist Fakt der Schorni hat die Macht und Gewalt zu schalten und zu walten, denn die Staatsmacht des Landratsamtes  steht hinter ihm. Wir sagen immer mit dem Schorni muß man sich gut stellen, er kann wenn er will die Heizanlage versiegeln und das im Winter. Wenn er will findet er immer einen Grund.
Leider gehen manche mit ihrer Macht auch zu weit.
Unsere Holzkessel müssen geprüft werden ob die Werte alle stimmen CO Staubbelastung etc. Diese Messung kostet rund über 100 €. Es gibt Schornis die sich damit ihr Geld verdienen die erste Prüfung durch fallen zu lassen. Nach 4 Wochen noch einmal und siehe da es klappt. Wir sagen unseren Heizern bitte die gleichen Heizwerte einstellen. Es sind auch Fälle bekannt, das der Heizer gesagt wenn sie wieder nüchtern sind lasse ich sie ins Haus. Derjenige bekam vom Landratsamt ein Schreiben wegen Verweigerung. Es stand dann Aussage gegen Aussage.
Die Frage wieviel Brennmaterial Reste sprich Ruß/Flugasche etc.  durch die Esse müssen bevor der Schorni wirklich rußen muß ist von vielen Faktoren abhängig.
Der Wirkungsgrad des Kessels und wie ich schon im 1. Beitrag schrieb trocken oder feuchtes Holz abhängig. Feuchtes Holz läßt den Ruß sofort in der Essse bröselig werden statt Rußpulver. Man kann es zwischen der Hand reiben selber feststellen. Die Einstellwerte der Holzvergasung wirken auch mit. Die vorwiegende Holzart spielt auch eine Rolle.
Mein Schorni wollte  auch 4 x fegen kommen.
Man müßte eine große Erhebung starten wie oft wird geheizt. Welcher Kessel Typ. Höhe der Esse und Innenmaterial.  (Mein Sohn hat gleichen Kessel wie ich; gleiche Schornsteinhohe wie ich 11 m; er hat gleiche Verbesserung am Kessel eingebaut wie ich. Er kommt nicht höher wie 120 ° Abgastemp, ich liege zwischen 130 - 140° Abgastemperatur. Unterschied: Mein Schornstein ist gemauert und er hat innen ein Schamotterohr). Vor einigen Jahren im  Gespräch mit einem Schornsteinfegermeister im Urlaub hörte ich: Wir wollen doch auch irgendwie unsere Brötchen verdienen. Es wird daran gearbeitet das ein Hausbesitzer noch einiges mehr bezahlen soll. Aber ob das alles kommt  deshalb habe ich mich weiter gebildet als Sachverständiger für Gebäudesarnierung.
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #5 am: 31.07.13, 17:15 »
Danke für Ihren Beitrag!
Es würde uns freuen, wenn Sie sich weiter rege an der Diskussion beteiligen. Bitte möglicht bei neuen Gesichtspunkten jeweils ein neues Thema eröffnen.

Es ist Fakt der Schorni hat die Macht und Gewalt zu schalten und zu walten, denn die Staatsmacht des Landratsamtes  steht hinter ihm. Wir sagen immer mit dem Schorni muß man sich gut stellen, er kann wenn er will die Heizanlage versiegeln und das im Winter. Wenn er will findet er immer einen Grund.
Leider gehen manche mit ihrer Macht auch zu weit.

Er kann sicherlich nicht in größerem Umfang willkürlich handeln, das würde ihm schnell Ärger einbringen. Falls Sie sich über den Bezirksschornsteinfeger beim Landratsamt beschweren, sollten Sie die Schriftform wählen. Behörden vergessen in der Regel nichts, wenn es einmal schriftlich vorliegt. Sie sollten immer einen Zeugen haben, wenn der Bezirksschornsteinfeger im Haus ist. Am Besten ist es, wenn Sie mit ihm kaum reden, das verunsichert, grüßen schon gleich gar nicht.


Unsere Holzkessel müssen geprüft werden ob die Werte alle stimmen CO Staubbelastung etc. Diese Messung kostet rund über 100 €. Es gibt Schornis die sich damit ihr Geld verdienen die erste Prüfung durch fallen zu lassen. Nach 4 Wochen noch einmal und siehe da es klappt. Wir sagen unseren Heizern bitte die gleichen Heizwerte einstellen. Es sind auch Fälle bekannt, das der Heizer gesagt wenn sie wieder nüchtern sind lasse ich sie ins Haus. Derjenige bekam vom Landratsamt ein Schreiben wegen Verweigerung. Es stand dann Aussage gegen Aussage.

Es ist schwierig sich gegen falsche Messwerte zu wehren, da kann man nur mitprotokolleren. Sollte der Bezirksschornsteinfeger mit dem Auto betrunken unterwegs sein, dann ist es am Einfachsten ohne ihn zu informieren die Polizei anzurufen.

Die Frage wieviel Brennmaterial Reste sprich Ruß/Flugasche etc.  durch die Esse müssen bevor der Schorni wirklich rußen muß ist von vielen Faktoren abhängig.
Der Wirkungsgrad des Kessels und wie ich schon im 1. Beitrag schrieb trocken oder feuchtes Holz abhängig. Feuchtes Holz läßt den Ruß sofort in der Essse bröselig werden statt Rußpulver. Man kann es zwischen der Hand reiben selber feststellen. Die Einstellwerte der Holzvergasung wirken auch mit. Die vorwiegende Holzart spielt auch eine Rolle.
Mein Schorni wollte  auch 4 x fegen kommen.
Man müßte eine große Erhebung starten wie oft wird geheizt. Welcher Kessel Typ. Höhe der Esse und Innenmaterial.  (Mein Sohn hat gleichen Kessel wie ich; gleiche Schornsteinhohe wie ich 11 m; er hat gleiche Verbesserung am Kessel eingebaut wie ich. Er kommt nicht höher wie 120 ° Abgastemp, ich liege zwischen 130 - 140° Abgastemperatur. Unterschied: Mein Schornstein ist gemauert und er hat innen ein Schamotterohr). Vor einigen Jahren im  Gespräch mit einem Schornsteinfegermeister im Urlaub hörte ich: Wir wollen doch auch irgendwie unsere Brötchen verdienen. Es wird daran gearbeitet das ein Hausbesitzer noch einiges mehr bezahlen soll. Aber ob das alles kommt  deshalb habe ich mich weiter gebildet als Sachverständiger für Gebäudesarnierung.

Da sollten Sie Beweissicherung durchführen. Möglichst vorher und nachher feststellen, wieviel Ruß vorhanden ist, z.B. durch Fotos und dann auch das Ergebnis der Kehrung sichern, z.B. in einem Glas mit genauen Daten. Auch hier ist ein Zeuge wichtig.



« Letzte Änderung: 31.07.13, 17:18 von Datko »
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #6 am: 31.07.13, 17:32 »
Diese negativ geschilderten Dinge stammen nicht von mir persönlich sondern aus Beiträgen der User. So in ähnlich haben wir auch unsere User aufgefordert. Mitunter haben dann die Schornis gefragt "was will die fremde Person hier".  Mein Bekannter ist gerade hier zu Besuch.
Ich selber versuche mit ihm einen guten Umgangston.
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #7 am: 01.08.13, 07:58 »
Mitunter haben dann die Schornis gefragt "was will die fremde Person hier". 
Allgemeiner Tipps:

Auf solche Fragen würde ich nicht antworten, das verunsichert.

- Beschränken Sie sich auf das Fotografieren, fotografieren Sie die Tätigkeiten ev. im Video-Mode, möglichst genau, aber nicht das Gesicht des Bezirksschornsteinfegers. Falls er anfängt, zu zittern, fragen Sie ihn, ob er gesundheitliche Schwierigkeiten hat, er würde zittern.

Mein Bekannter ist gerade hier zu Besuch.
Ich selber versuche mit ihm einen guten Umgangston.
Wer mit Schornsteinfegern einen guten Umgang pflegt, zementiert meiner Ansicht nach das Abzocksystem.

« Letzte Änderung: 01.08.13, 08:18 von Datko »
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #8 am: 01.08.13, 10:41 »
Guter Umgangston kann man von zwei Seiten sehen. Ich schrieb ja schon. Wenn ein  Schorni geärgert wird, sucht er solange im Heizraum bis er etwas findet. Wir hatten einen User der wie er später sagte seinen schlechten Tag hatte als der Schorni seinen Ruß unten aus der Essentür raus holte und natürlich staubte es und er meckerte den Schorni an. Er stand auf und sah sich um im Heizraum. Ein angekipptes Fenster und eine Tür zum Kellerflur. Schorni fragte ist das die ganze Luftzufuhr zum Heizraum? Ja seit über 20 Jahren und sie sind zu jedem fegen anschließend hier und holen den Ruß raus. "Weil das nicht der Bauordnung entspricht  sperre ich jetzt ihre Heizung und schwupps war ein Siegel über der Fülltür." Er solle eine zusätzliche Luftzufuhr einbauen dann kommt er zur gebührenpflichtigen Abnahme und danach können sie wieder heizen.
Das ist ja das sie sich wie ein König fühlen. Wenn der Bürger nicht spurt so wie er will, dann läßt er seine Machtbefugnis spüren. Es gibt gewisse Grenzen die man ihm aufzeigen sollte, wie hier schon erwähnt. In unserem Forum haben wir einen BSF er sagt es gibt unter uns solche und solche.
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #9 am: 01.08.13, 14:14 »
[...]
Wenn der Bürger nicht spurt so wie er will, dann läßt er seine Machtbefugnis spüren. Es gibt gewisse Grenzen die man ihm aufzeigen sollte, wie hier schon erwähnt. In unserem Forum haben wir einen BSF er sagt es gibt unter uns solche und solche.


Das ist wie bei einer Besatzungsmacht, wenn ein Teil der Bevölkerung kollaboriert. Es ist die Position von Angsthassen.

Ich würde den Schornsteinfeger aus dem Forum verbannen.
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #10 am: 01.08.13, 15:24 »
Dieser Schorni,
ist ein guter Mann. Er gibt uns Ratschläge vor der Kessel Prüfung durch den örtl. Schorni. Er wertet an Hand des Protoklls die Daten aus. Wenn einer sich eine Heizung zulegen will ist ja der erste Schritt zum Schorni was der sagt, welche Kessel kw zu der dem vorhandenen  Esse passen. Wenn einer ein Problem hat er gibt gute Tipps und hilft auch telefonisch. Es gibt eben solche und solche!
Mein Schorni hatte auch gesagt für meinen Kessel 30 Kw eine Esse 11 m hoch Züge 11 x 11 cm und 24er Wange + Ersatz Zug, ein Monster von Esse. Unser Schorni sagte diskutiere mit ihm das ist Quatsch viel zu groß. Was sagte  mir der Schorni entweder wie ich sage oder hier kommt kein Holzer rein das bestimme ich.
Ein Jahr später neuer BSF und der fragte wer hat denn das gebaut soviel teure Ziegel zu verbauen sie hatten wohl zuviel Geld?
Aber schon wieder von der Überschrift ab gekommen.
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Re: Die "Macht" der Schornsteinfeger
« Antwort #11 am: 01.08.13, 22:16 »
Bitte nicht vergessen: Wir schreiben das Jahr 2013 !!!

Seit dem 01.01.2013 hat JEDER Hauseigentümer das Recht, den Schornsteinfeger FREI und SELBST zu beauftragen.

Bereits der Umstand, dass der "bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger" eine BEHÖRDE ist (oder zumindest so gesehen werden will), sollte Anlass genug sein, einen ANDEREN Anbieter mit der Durchführung der Arbeiten und Kontrollen nach Feuerstättenbescheid zu beauftragen. Immerhin gibt man einer BEHÖRDE ja keine HANDWERKLICHEN Aufräge.

Gerade die Sorge, dass bei der Konrolle unzulässig eine "Macht" ausgespielt wird, sollte ein weiteres ZWINGENDES Argument sein, möglichst NIE den EIGENEN Bezirksschornsteinfeger zu beauftragen. KEIN ANDERER Schornsteinfeger, egal ob völlig FREI oder auch aus einem ANDEREN BEZIRK, kann eigenständig irgendwelche ANORDNUNGEN treffen. Das dürfte ggf. nur der ZUSTÄNDIGE Bezirksschornsteinfeger.

Reduziert man daher den Kontakt mit dem bBSF auf die unvermeidlichen Fälle (Abnahme NEUER Anlagen / Feuerstättenschau), reduziert man automatisch auch das Konfliktpotential.

Und arbeitet ein FREI beauftragter Handwerker nicht sauber und ordentlich, war der erste Auftrag wohl auch der letzte. Noch mag das Auswahlangebot in manchen Gegenden etwas dünn sein, aber kommt Zeit, kommt Wettbewerb. Und JEDER, der seinen "bevollmächigten Bezirksschornsteinfeger" als KEHRBEZIRKS-VERWALTUNG - also als BEHÖRDE - ansieht und selbst aktiv zwischen STAAT und WIRTSCHAFT trennt, beschleunigt das Aufbrechen der alten Monopol-Strukturen.
« Letzte Änderung: 01.08.13, 22:56 von TWMueller »
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #12 am: 04.08.13, 14:37 »
Ich habe mir die Beiträge hier nicht nur einmal durch gelesen. Jetzt komme ich zum dem Entschluß meine Meinung gewaltig zu ändern.
Nur wie kann man diese Lobby entmachten? Wenn man dies richtig betrachtet seit Hitlers Zeiten besteht dieses Gesetz. Da muß doch in der Lobby etwas nicht faul sondern schon stinken. In unserem Forum haben wir User aus Frankreich und Belgien. Sie kehren selber. Der franzose sagt aber auch, das im Winter  immer mal einige Schornsteine brennen, weil die Leute zu faul sind zu kehren aber sie heizen auch viel mit Kohle wie in Polen. Da sieht man mitunter nur schwarze Wolken über den Häusern.
Man muß also mit einem gewissen Widerstand dieser Zunft begegnen. Dies ist aber eine Gratwanderung wie weit kann ich gehen? Ich habe hier schon einige Threads gelesen. Vielleicht habe ich noch nicht die richtigen "Kern" Beiträge gefunden, wo es direkt darum geht, bei welcher Begründung ins Haus zu gelangen: Zum Heizkessel - zum fegen - zur Spionage rund um den Schornstein jeden Raum zu betreten  kann ich am Gartentor NEIN sagen!? Unter welchen Auflagen sollte ich ihn reinlassen. Die Sache mit Zeugen und Foto habe ich gelesen. Nur rund um unser Grundstück wohnen ältere Leute die z.T. nicht mehr aus dem Hause können. Unsere Dorf Bewohner werden immer älter die Jugend ist der Arbeit nachgezogen!!!
« Letzte Änderung: 04.08.13, 16:27 von Datko »
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Re: Seite um Petitionen zu starten
« Antwort #13 am: 04.08.13, 17:29 »
Unabhängig von JURISTISCHEN und POLITISCHEN Maßnahmen sind drei Schritte immer angeraten:

1. Sich SELBST INFORMIEREN / Eine EIGENE MEINUNG bilden.
2. ANDERE auf Probleme und Möglichkeiten HINWEISEN.
3. Zwischen STAAT und WIRTSCHAFT unterscheiden.

Wer sich informiert, glaubt nicht mehr jedes Märchen, das unter dem Oberbegriff "Öffentliche Sicherheit" erzählt wird, um in Wahrheit ganz andere Ziele zu verfolgen. Wenn die Bürger VORGESCHRIEBENE Arbeiten und Kontrollen nicht OBJEKIV hinterfragen, glauben sie vielleicht auch noch, es sei aus Brandschutzgründen notwendig, ein Mal im Jahr die Temperatur der Wände zu messen.

Die Meisten haben Anderes im Kopf, als sich mit den Unstimmigkeiten im Schornsteinfeger-SONDER-Recht zu befassen. Da steht irgendwann ein schwarz gekleideter Mann (oder Frau) vor der Tür und meint, der Schornsteinfeger sei da. Und der brave Bundesbürger macht die Tür auf und läßt mal machen. Man ärgert sich vielleicht, dass die kurz danach kommende Rechnung schon wieder höher ist, aber gute Bürger zahlen pünktlich.

Und so haben Viele noch gar nicht mitbekommen, dass sich im Schornsteinfegerwesen seit 2013 Enscheidendes geändert hat. Der Bezirksschornsteinfeger darf eigentlich gar nicht mehr UNBESTELLT einfach kommen. Der Eigentümer darf FREI beaufragen. Aber wissen das IHRE Nachbarn auch?

Und wenn trotz der erzwungenen Marktöffnung die Politik doch noch trotzig an den Kehrbezirken festhält und einige HANDWERKER mit exklusiven BEHÖRDEN-Aufgaben versorgen will, sollten die Bürger in immer größerer Zahl "STOP" rufen. STAAT ist STAAT und HANDWERK ist HANDWERK.

Wenn also EINE STELLE per Feuerstättenbescheid Arbeiten und Fristen festlegt, darf doch nicht GENAU DIESE STELLE die Absicht verfolgen, an der Abarbeitung der soeben vorgeschriebenen Arbeiten und Kontrollen GEWERBLICH möglichst gut zu verdienen. Man beaufragt ja auch nicht das Bauamt mit der Errichtung des Rohbaus. Das AMT genehmigt, der HANDWERKER baut. Und so sollte es auch bei den Schornsteinfegern sein.

Also: Jeder kann die Mauscheleien der Politik zumindest etwas korrigieren.
KEINE HANDWERKLICHEN AUFRÄGE an den EIGENEN Bezirksschornseinfeger!
« Letzte Änderung: 04.08.13, 17:33 von TWMueller »
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